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Ein Fuchs, das Ranzen nur im Sinn,
der schnürt und sucht so vor sich hin;
bis plötzlich er ganz in der Nähe
den duft erhascht von einer Fähe,
die diesen abgesetzt allda
als ein Sekret der Vi-o-la.
Doch kaum, dass dieser Duft ihn leitet
ein anderer Geruch verbreitet
sich ebenso und ganz schön heftig.
Kurzdieser Wind wird übermächtig
und tut gerad in Winterzeiten
als der des Luders sich verbreiten.
Die Zeiten hart, der Magen leer
Mensch, Füchslein, wasbegehrst du mehr?
Die Braut kann noch ein Weilchen warten,
nicht so der hochwillkommene Braten!
Und mit der angebor´nen Schläue,
damit sein Tun er nicht bereue,
zieht er am Köder – nicht so richtig
ganz zaghaft und recht vorsichtig.
Doch bald gemahnt sein Magenknurren
die Beute von hier fortzuzurren.
Es schnappen zu die Eisenbügel,
er schwebt davon als hätt´ er Flügel.
Begleitet von des Jagdhorns Schall
zieht er als Held ein ins Walhall!
Wie dieses Beispiel wieder lehrt,
dass auch die Fress-Sucht ist verkehrt.
*
Ein jeder lernt noch allenfalls:
gefährlich ist ein Schwanenhals,
besonders, wenn so halb verdeckt
ein schönes LU D E R in ihm steckt!
Foto: © (Templermeister) / http://www.pixelio.de
Autor: Hans Witteborg
HWitteborg@t-online.de
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Ja, so ist das mit den Ludern!
Kommentar von edithtg 1, 20 September, 2010 @ 7:16