Gespeichert unter: Katzen
Die moderne Mikroelektronik beschert uns immer neue Wunder. Wo sich vorher noch gigantische Kunststoffscheiben auf riesigen Plattentellern drehten, gibt es heute das unsichtbare Zauberwort mp3. Und dem Einfallsreichtum überbezahlter Marketingstrategen ist es auch zu verdanken, dass wir die Genüsse früherer Zeiten in diesem mikrominiaturisiertem Format geniessen dürfen. Sie haben nur nicht mit fellbesetzten Plattenjägern gerechnet.
Ich höre gern Musik. Zu den Klängen von Pink Floyd und Abba kann man herrlich entspannen. Leider war es aber nicht möglich, meine Plattensammlung, die im Laufe der Jahre immens angewachsen war, weiterhin anzuhören. Die vom Plattenspieler produzierten Genüsse erinnerten immer mehr an ein quietschendes Scheunentor. Was soll’s ich stelle sowieso seit längerem langsam auf die modernere Compact Disk um. Ausserdem gibt es fast keine neuen Platten in Vinyl mehr.
Allerdings ergibt sich nach einiger Zeit ein organisatorisches Problem. Einige Platten der Sammlung sind nicht auf CD erhältlich. Nach intensiver Meditation finde ich einen gangbaren Ausweg. Der besteht in der Anschaffung eines mp3-fähigen Plattenspielers. Dieses ultimate Hitech-Gerät soll, unbestätigten Meldungen zufolge, tatsächlich in der Lage sein, die geliebten Oldies auf den heimischen Personal Computer zu übertragen.
Ich beschloss also, in Elektronikmarkt meines Vertrauens ein solches Gerät zu erwerben. Zuhause angekommen ging’s erst mal an auspacken. Nun ergab sich ein weiteres Problem: Wohin mit dem technischen Monstrum? Aber was soll’s, es ist ja nur so lange, bis die Platten überspielt sind. Also kommt’s auf den Wohnzimmertisch und wird verkabelt. Die beigelegte Anleitung brauche ich nicht, die ist sowieso auf Kishuaheli oder einer anderen mir nicht geläufigen Sprache.
Dann kommt die Stunde der Wahrheit. Vorsichtig den wertvollen Tonträger auflegen. Miezka schaut derweil dem Treiben interessiert zu. Alles ist eingestellt, es kann losgehen.
Sanft durchwogen die zarten Klänge einer amerikanischen Rockband meine Räumlichkeiten. Miezka hat alles beschnuppert und sich dann dezent in ihre Katzenhöhle zurückgezogen, von wo aus sie das Treiben beobachten kann.
Nun ist es ja so, dass die moderne Computertechnologie mit einer Geschwindigkeit arbeitet, welche diejenige eines Michael Schuhmachers bei weitem übertrifft. Nur die urtümlichen Monsterplattenspieler bremsen mit ihrer Steinzeittechnik den modernen Kabelsalat auf brutalste Weise aus. Will heissen, die Sache wird einige Zeit dauern. Also habe ich Muse, mir ein Buch vorzunehmen.
Ich mach mir’s also gemütlich und vertiefe mich in Stanislav Lem’s literarische Ergüsse. Wie ich gerade an der Stelle bin, an der jener berüchtigte Planet namens Matrizius Löcherlich verhaftet werden soll, gerät die Bassdrum des Musikstückes aus dem Takt. Neu gekauft und schon ein Garantiefall! Die gehören verklagt!
Aber die dissonanten Töne haben eine andere Ursache. Miezka, angelockt vom Geschehen auf dem Tisch, inspiziert die rotierende Scheibe intensiv. Da die keine Anstalten macht, ihre Karussellfahrten zu beenden, wird eben nachgeholfen. So ein Pfotendruck bewirkt schon eine gewisse Abbremsung des Geschehens. Nur nimmt erstaunlicherweise die
Maschine ihre Umdrehungen wieder auf, wenn die Pfote entfernt ist. Also noch mal. Und noch mal. Gelobt sei Dosi, er hat ein neues Spielzeug angeschafft.
Dosi ist aber not amused über diese eigenwillige Musikinterpretation. Miezka wird sanft hochgehoben, bekommt einige Streicheleinheiten und wird zum Katzenkörbchen getragen. Miau!
Ich vertiefe mich wieder in „Die Waschmaschinentragödie“. Gerade wird darüber debattiert, ob man einen Planeten verhaften kann, als wieder etwas Unrhythmisches aus den Boxen tönt. Miezka drückt wieder ihr musikalisches Missfallen aus. Kurzzeitig läuft der Plattenteller auch mal ein Stück rückwärts. Dieses „scratchen“ genannte Verfahren, ist in einschlägigen Musikerkreisen sehr beliebt. Wahrscheinlich steht Miezka mehr auf Techno, Hip-Hop oder so. Nur sind wertvolle Sammlerplatten dazu wenig geeignet.
Der Plattenspieler kommt also in einen stabilen, verschlossenen Karton, wo er weiter gleichmässig vor sich hinrotiert. Miezka jedenfalls sitzt vor dem Karton und denkt sich eine neue Strategie für den nächsten Musikgenuss aus. Ein richtiges Supertalent. Sie stellt womöglich Überlegungen über eine Karriere in der Musikerszene an. Soll sie, ich werde sowieso demnächst mit ihr bei Dieter Bohlen vorstellig werden.
Foto: © Knipsermann (Ernst Rose) / pixelio
Autor: Mike
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Katzen, so wissen wir, sind an Weltanschauungen und Ideologien nicht interessiert. Obwohl ich manchmal denke, dass da einiges besser laufen würde, wenn eine Samtpfote als Kanzlerin anstelle von … Aber lassen wir das. Noch nie hat sich eine Fellnase sich für dererlei Dinge interessiert. Warum auch, diese Dinge sind, so scheint’s, absolut menschlich. Bei Miezka allerdings kommen mir in letzter Zeit leichte Zweifel.
Nach dem Ärger mit dem nächtlichen Besuch der Polizei und dem Gerede der Nachbarn beschloss ich, einfach einige Tage wegzufahren. Meine Wahl fiel auf Uwe, einn alten Freund von mir. Einfach mal wieder eine gute Unterhaltung bei ein paar Bieren. Er hat seit einiger Zeit auch eine Katze, Josephine. In ihrem Tierpass ist Josephine Mutzenbacher eingetragen. Über die Hintergründe dieser Namensgebung möchte ich mich hier lieber nicht auslassen.
Miezka kommt natürlich auch mit. Das Katzenkörbchen wird eingepackt und dazu ein paar Spielsachen für Miezka. Unter anderem ihr Lieblingsspielzeug: Jenes Hightechprodukt, das imstande ist, einen intensiven roten Punkt auf jeden beliebige Oberfläche zu werfen. Genau, den Laserpointer. Miezka ist ganz verrückt danach.
Wir unterhalten uns über Gott und die Welt, Josephine und Miezka kennen sich und nach anfänglichen Schwierigkeiten vertragen sie sich recht gut. Sie begrüssen sich erst mal. Nach einiger Zeit hat sich Josephine zurückgezogen und döst auf einem Sessel vor sich hin. Miezka unterzieht derweil die Wohnungseinrichtung einer intensiven Begutachtung. Uwe hat mehrere Poster an der Wand, unter anderem eines der berühmtesten Fotos der Welt. Es zeigt, schwarz auf rotem Grund, in stilisierter Form das Konterfrei des Commandante Ernesto „Che“ Guevara.
Uwe hat das nicht etwa an der Wand hängen, weil er rot angehaucht wäre, er findet es einfach nur cool. Er ist nicht politisch engagiert und war bis vor einiger Zeit sogar der Meinung, dass Che ein kolumbianischer Drogenbaron gewesen wäre. Man kann zum Commandante stehen wie man will, aber in fotografischer Hinsicht ist das Bild einfach perfekt.Licht, Gesichtsausdruck, Perspektive, alles stimmt.
Plötzlich: „Miau!“
Josephine faulenzt und Miezka kommt mit der Betteltour. Also schön, ich habe Katzensticks dabei, du kannst eins haben.
„Miau!“
Was, kein Interesse? Uwe versucht’s auch, aber Miezka steht heute irgendwie nicht auf Leckerlies. Die Mutzenbacherin dafür um so mehr. Mit einem Satz ist sie auf Uwes Schoss und hat sich das Häppchen geholt. Jetzt ist aber Miezka auch auf den schmackhaften Stick scharf. Unverschämte Frechheit, einem das beste Stück einfach vor der Nase wegzuschnappen. Warum schreitet Dosi da nicht ein? Mit einem Sprung ist sie bei Uwe und die beiden Fellnasen fauchen sich an. Uwe verschüttet fast sein Bier bei der Aktion.
Und weiter geht’s im eifersüchtigen Gezerfe der beiden Haustiger. Dieses nimmt nach einigen Sekunden fast den Status eines Kriegszustandes ein. Beide werden erst mal auf den Boden gesetzt, wo die Fauch- und Maunzorgie ihren Fortgang nimmt. Pfoten werden drohend erhoben und die Krallen gezeigt. Aus mit Friede, Freude, Eierkuchen. Ein gewisses Eingreifen der Dosis ist jetzt dringendst angesagt. Aber wie? Man muss die Beiden anderweitig beschäftigen.
Mal sehen. In der Reisetasche ist der Laserpointer, der sollte doch für Ablenkung sorgen können. Also wird das Produkt der fernöstlichen Halbleiterindustrie hervorgeholt. Und tatsächlich wenden sich sofort alle vier Katzenaugen dem wandernden roten Spielzeug zu, ungeachtet der Tatsache, dass zumindest Miezka weiss, dass der niemals zwischen die Krallen zu bekommen ist. Josephine und Miezka hechten gemeinsam dem nicht greifbaren Spielzeug nach. Quer durchs Zimmer, hin und wieder zurück.
Jetzt will aber Uwe das auch mal versuchen. Er lässt den Punkt mehrmals am Boden hin und her wandern. Zwei Katzen auf acht Pfoten hinterher wie der Teufel nach der armen Seele. Dann ein Stück die Wand hoch und wieder zurück. Die beiden springen an der Wand hoch. Sieht schon irgendwie lustig aus.
Jetzt ist der Punkt auf dem Sideboard und wandert von dort in Richtung des besagten Posters. Dort verharrt er. Miezka von Tisch auf das Sidebord, das ist eins. Und dann mit vollem Schwung am Poster hoch. Die Folgen sind fatal. Denn leider ist so ein Poster nicht dazu geeignet, messerscharfen Katzenkrallen standzuhalten. Der Commandante sieht jetzt etwas zerfetzt aus.
Bevor jemand von uns aufstehen und Miezka herunterholen kann, hat die schon zum nächsten Sprung auf den jetzt nicht mehr vorhandenen Punkt angesetzt und Che bekommt einen weiteren Schmiss direkt durch seinen revolutionären Bart. Könnte eigentlich direkt als Kunst durchgehen.
Jetzt hab ich Miezka im Griff und schimpfe mit ihr. Beleidigt legt sie sich unter den Tisch, von Josephine misstrauisch beäugt. Natürlich entschuldige ich mich bei Uwe, mit dem Versprechen, ein neues Poster aufzutreiben.
Die Aufregung hat sich gelegt und alles scheint wieder im Lot zu sein.Und nach einiger Zeit und einem weiteren Bier achtet niemand mehr auf die beiden Katzendamen. Eine der Beiden, nämlich die rote Miezka, ist ganz vorsichtig auf das Sideboard gesprungen und fängt an, mit den herunterhängenden Papierfetzen des Posters zu spielen. Anscheinend hat sie ein Faible für den verstorbenen Revolutionär. Nur bekommt das besagtem Revolutionär nicht besonders. Sein Bildnis ähnelt jetzt mehr einer Picassoskulptur. Auch ganz interessant. Nicht desto trotz muss sie da runter. Das Poster auch, es ist sowieso hinüber. Also nimmt Uwe es von der Wand, rollt die Reste zusammen und legt es auf den Tisch.
Aber Miezka gibt sich nicht zufrieden damit, sie fängt an mit dem aufgerollten Che zu spielen, welcher sich dadurch in weitere Einzelteile zerlegt.. Scheinbar ist sie doch ein grosser Fan von ihm. Soll sie, in diesem Land herrscht nach dem Gesetz Meinungsfreiheit. Sie muss mir nur den Text zukommen lassen, den ich auf ihre Plakate schreiben soll, wenn sie mal auf einer Demo mitmarschiert.
Foto: Alberto Korda (Ausschnitt). This file is in the public domain. The photo was used for the first time internationally in 1967. It is in the public domain by Decree Law no. 156, September 28, 1994, to amend part of Law no. 14 December 28, 1977, Copyright Act (Article 47) which states that the pictures fall into the public domain Worldwide, 25 years after its first use.
Autor: Mike
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Pixelio.de: kostenlose Fotos für redaktionellen und kommerziellen Einsatz
In die Rubrik „coolste Ideen seit Erfindung des Urlaubs“ gehört für mich ganz ohne Zweifel die Website http://www.pixelio.de. Hier kann sich der User ohne viel Aufwand lizenzfreie Fotos herunterladen – zur redaktionellen Verwendung und, sofern die Bilder entsprechend gekennzeichnet sind, auch für kommerzielle Zwecke. Und das ganze kostet nix! Man muss nur den Fotografen und pixelio in der Bildunterschrift erwähnen.
Ich kenne dieses Angebot schon seit seiner Gründerzeit. Als wir anno 2003 mit der Seite http://www.tiergeschichten.de anfingen, hat Dietmar, mein Internet-Partner mit pixelio-Bildern ein paar Texte illustriert. Schon damals fand ich die Idee genial. Seitdem haben wir Hunderte der Fotos für unsere Internetseiten verwendet, die meisten davon für diesen Blog hier, http://tiergeschichten.wordpress.com.
Geflügelte Hunde und Elefanten im Porzellanladen – pixelio hat’s!
Fast jeden Tag frage ich mich, was unsere Internetseiten ohne das Angebot von pixelio wären. Wahrscheinlich eine öde Textwüste. Egal, ob wir einen Hund mit Flügeln, einen Elefant im Porzellanladen, eine rotgetigerte Katze mit Eidechse oder irgendein exotisches Tier brauchen, von dem wir noch nie zuvor gehört haben und bei dessen Namen wir jeden Eid schwören würden, dass der Autor ihn sich selber ausgedacht hat – bei pixelio werden wir in aller Regel fündig. Ganz selten, wenn das Gesuchte extrem rar und außergewöhnlich ist, müssen wir auf andere Quellen zurückgreifen.
Oft genug hat man angesichts des gigantischen Bilderangebots die Qual der Wahl. Rund 300.000 Fotos hält pixelio zum Download bereit, und täglich werden es mehr. Da sitzt man dann da und klickt sich durch 45 Seiten mit Rindviechern, bis man schließlich die optimale Kuh-Aufnahme gefunden hat. Man nimmt ja nicht irgendein Motiv, das so halbwegs passt, wenn hinter dem nächsten Mausklick das perfekte Foto warten könnte! Nein, man will aus dem gesamten Angebot auswählen und kann nicht aufhören, bis man alles zu dem Thema gesehen hat. Ein gewisses Suchtpotential hat die Seite durchaus.
Wer die Wahl hat, hat die Qual: allein 45 Seiten mit Rindviechern!
Die Fotos, die von beachtlicher technischer und fotografischer Qualität sind, kann man nicht nur downloaden, ins Internet stellen oder für Druckerzeugnisse verwenden, man kann sie auch online kommentieren, bewerten und mit andern Nutzern im Forum über Fotografisches oder Gott und die Welt diskutieren.
Seit September 2008 gibt es unter http://poster.pixelio.de auch einen Postershop. Inzwischen sind hier über 12.000 Bilder verfügbar, die direkt bei dem Druckspezialisten myprinting als Poster oder hochwertiger Leinwanddruck bequem nach Hause bestellt werden können. Dieser Service ist kostenpflichtig. Auch im Internet kann es nicht alles umsonst geben.
Wer steckt hinter pixelio.de?
Irgendwann fragt man sich, wer sich eigentlich die ganze Arbeit macht, Abertausende von Fotos kostenlos bereitzustellen und sich mit Nutzungsbedingungen, Copyright, technischen Herausforderungen und User-Problemen herumzuschlagen. Und wer die Fotografen sind, die ihre Bilder aus Spaß an der Freud’ und für ein bisschen Anerkennung der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Pixelio.de wurde im Oktober 2003 von dem Mediengestalter Markus Hein gegründet. Zunächst als privates Hobbyprojekt geplant, setzte sich das Konzept schnell durch und gewann so überwältigend an Bekanntheit, dass Hein im Jahr 2005 die pixelio media GmbH gründete. Bis heute wächst die werbefinanzierte Website unter seiner Führung kontinuierlich weiter und ist derzeit die größte Bilddatenbank für lizenzfreie und kostenlose Fotos im deutschsprachigen Raum. Seit April 2009 sind über 300.000 Bilder verfügbar, auf die 297.561 Mitglieder und monatlich rund 400.000 Besucher mit ca. 4 Mio. Seitenaufrufen zugreifen.
Die ambitionierten Hobby- und Amateurfotografen, die ihre Bilder über pixelio zum Download anbieten, sind im Alter von 18 bis 62 Jahren und zeigen großes Interesse an Fotografie- und Bildbearbeitungsthemen.
Eine Konkurrenz für Berufsfotografen?
Wie immer, wenn engagierte „Hobbyisten“ eine Leistung anbieten, die sonst von Profis gegen Entgelt erbracht wird, steht die Frage im Raum, ob hier vielleicht kommerziellen Anbietern Konkurrenz gemacht wird.
„Viele Aufnahmen sind qualitativ so hochwertig, dass auch renommierte Verlage und Markenunternehmen die Fotos von pixelio gerne nutzen“, sagt Gründer und Geschäftsführer Markus Hein. Die Bilder werden u.a. auf zahlreichen Webseiten, in Firmenbroschüren, Katalogen, Zeitungsartikeln und TV-Sendungen verwendet.
In der Prä-Internet-Ära hat man diese Medienerzeugnisse mit Abbildungen aus kostenpflichtigen Bilddatenbanken bestückt. Diese Veränderung im Nutzerverhalten dürften die kommerziellen Anbieter durchaus spüren. Trotzdem werden die professionellen Fotografen wegen Anbietern wie pixelio nicht arbeitslos. In Redaktionen und Werbeagenturen sind die Anforderungen an Bildmaterial oftmals so speziell, dass man immer noch fotografieren lässt oder sich spezialisierter kostenpflichtiger Anbieter bedient. Das zumindest kann ich aus meinem eigenen Arbeitsumfeld berichten (Verlag, Werbung). Hier spielt pixelio eine eher bescheidene Nebenrolle.
Pixelio wird häufig dann zum Einsatz kommen, wenn sich die Frage stellt: „Abbildungen oder keine Abbildungen?“, weil der, der die Fotos einsetzen will, sich eine kostenpflichtige Lösung gar nicht leisten kann. Eine befreundete Graphikerin verwendet pixelio-Fotos für Vereinsbroschüren, die sie ehrenamtlich erstellt. Und mein Tiergeschichten-Partner und ich illustrieren damit unsere privaten und nichtkommerziellen Internetseiten.
Ohne pixelio hätten wir kaum Bilder auf unseren Seiten – es sei denn, die Autoren liefern uns Fotos oder Zeichnungen mit. Insbesondere unser Tiergeschichten-blog wäre ohne die pixelio-Fotos und –Illustrationen nur halb so unterhaltsam. Und deshalb sind wir – und ganz bestimmt nicht nur wir – froh und dankbar, dass es dieses tolle Angebot im Internet gibt.
Autor: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com
http:// edithnebel.wordpress.com
Unter all den hübschen Dingen
In der warmen Sommerzeit
Ist ein Korps von Schmetterlingen
Recht ergötzlich insoweit.
Bist du dann zu deinem Wohle
In den Garten hinspaziert,
Siehst du über deinem Kohle
Muntre Tänze aufgeführt.
Weiß gekleidet und behende
Flattert die vergnügte Schar,
Bis daß Lieb und Lust zu Ende
Wieder mal für dieses Jahr.
Zum getreuen Angedenken,
Auf den Blättern kreuz und quer,
Lassen sie zurück und schenken
Dir ein schönes Raupenheer.
Leidest du, daß diese Sippe
Weiterfrißt, wie sie begehrt,
Kriegst du nebst dem Blattgerippe
Nur noch Proben ohne Wert.
Also ist es zu empfehlen,
Lieber Freund, daß du dich bückst
Und sehr viele Raupenseelen,
Pitsch, aus ihren Häuten drückst.
Denn nur der ist wirklich weise,
Der auch in die Zukunft schaut.
Denk an deine Lieblingsspeise:
Schweinekopf mit Sauerkraut.
Foto: Diese Datei wurde unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation veröffentlicht. Es ist erlaubt, die Datei unter den Bedingungen der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, zu kopieren, zu verbreiten und/oder zu modifizieren. Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und keinen hinteren Umschlagtext. Fotograf: Bernd Kirchberg
Autor: Wilhelm Busch
(15. 4. 1832 Wiedensahl, Hannover, † 9. 1. 1908 Mechtshausen bei Seesen)
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Fellnasen seien saubere Tiere, sagt man. Ich kann das in vollem Umfang bestätigen. Miezka muss nie in die Wanne. Ausgenommen wenn es regnet und wenn es nicht regnet.
Es war einer jener trüben, regnerischen Tage, an denen man keinen Hund vor die Tür jagen würde. Hunde, von Katzen ist nicht die Reden. Diese muss man nicht raus jagen, sie gehen und kommen wie es ihnen beliebt. So auch Miezka.
Nur an richtigen Regentagen geht sie nicht raus. Dafür habe ich vollstes Verständnis. Aber wenn sie draußen ist an solchen trüben Tagen, habe ich Zeit, die Wohnung sauber zu machen. Also mache ich mich daran, die Bude in Ordnung zu bringen. Das ist schnell erledigt, dann kann ich die Beine hochlegen.
Unglaublich, wie viel sich in einigen Tagen ansammeln kann. Nach 4 Stunden intensiver Putzerei ist alles soweit erledigt. Ah, endlich mal Erholung. Etwas Musik.
Während ich mich den Songs von Meat Loaf hingebe, durchbricht als klappernde Dissonanz das Geräusch der Katzenklappe die orchestralischen Klänge. Aha, die Haustigerin ist zurück. Und natürlich begrüsst sie mich sofort. Sofort? Diesmal nicht.
Erst mal setzt sie sich mitten auf den besten Polsterstuhl und beginnt sich ausgiebig zu putzen. Wie gesagt, Katzen sind sehr reinlich und dagegen wäre eigentlich nichts einzuwenden. Aber nicht so wie sie aussieht …
Ich weiss nicht, wo sich Miezka rumgetrieben hat, aber genau nach „rumgetrieben“ sieht sie aus. Vermutlich hat sie sich in jeder Pfütze und in jedem Schlammloch in der Umgebung gesuhlt. Hab ich eine Katze oder ein Hausschwein? Wie’s aussieht, eher das zweite.
Dreck soll gesund sein, der steigt durch die Haarwurzeln nach unten und düngt das Gehirn. Die Spuren auf dem Boden sind auch nicht zu übersehen. 4 (!) Stunden Putzen! Buchstäblich für die Katz! Aber genau diese Katz schert sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Dreck darum und fährt ungeachtet meines Entsetzens mit ihrer intensiven Fellpflege fort.
Jetzt wird aber kurzer Prozess gemacht! Miezka kommt in die Wanne und wird gründlich gereinigt. Nur scheint da Miezka anderer Meinung zu sein. Greifen kann ich sie noch. Ins Bad tragen geht auch noch. In der Wanne zeigt sie bereits deutlichen Unwillen. Aber als das Wasser läuft, entwickelt sie ungeahnte Fähigkeiten. Es kann aber auch sein, dass sie irgendwo Kerosin getrunken hat, so schnell wie sie aus dem Bad draussen war.
Also geht’s auf Grosswildjagd. Als erstes wird die Katzenklappe verriegelt, sonst spielt sie noch Richard Kimble. Aber wo hat sich die krallenbewehrte Dreckschleuder versteckt? Eine penible Durchsuchung des Wohnzimmers zeitigt keine verwertbare Ergebnisse. Halt, Schlafzimmer, im Bett ist sie auch gerne. Fehlanzeige. Aus der Wohnung kann sie nicht. Bleibt nur noch der Abstellraum. Und genau da liegt sie, auf der frischgewaschenen und zum bügeln bereitgestellten Wäsche, ausgiebig mit Fellputzarbeiten beschäftigt. Das Unschuldslamm.
Mietz, Mietz, komm.
Sie scheint taub geworden zu sein. Ihr Blick drückt tiefste Verachtung für mich aus. Auch vorsichtige Annäherung wird brüsk durch warnendes Fauchen zurückgewiesen. Nur ein schneller Griff ins Genickfell hilft und ich hab sie endlich. Ab ins Bad.
Die folgende Szene möchte ich dem geneigten Leser nicht zumuten. Auf jeden Fall war Miezka anschliessend sauber. Die Zahnputzbecher kann man ersetzen. Und neues Pflaster wollte ich sowieso kaufen. Schwieriger war dann schon, alle Blutspritzer zu entfernen.
Nachdem ich mich verarztet hatte, kehrte erst mal Ruhe ein. Miezka spielte erst mal beleidigte Leberwurst. Soll sie, das beruhigt sich wieder. Es wird ihr hoffentlich eine Lehre sein und sie wird in Zukunft auf die Notwendigkeit solcher Gladiatorenkämpfe verzichten.
Seitdem ist einige Zeit vergangen, aber ich erinnere mich immer noch gut daran, besonders an regenerischen Tagen. Jedenfalls eher als an Regentagen
Foto: © peternimi (Peter Nimsch) / pixelio
Autor: Mike
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Gespeichert unter: Lyrik
Ein Kater aus nördlichen Breiten
Lässt zu seltsamem Tun sich verleiten:
Er trinkt aus dem Klo.
Das mag er halt so.
Geschmackssach’! Was soll man da streiten?
Foto: Edith Nebel
Autor: Edith Nebel
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Gespeichert unter: Katzen
Computerspiele haben die Welt erobert. Durch simples Drücken einer Taste offenbart sich ein optisches und akustisches Feuerwerk auf dem heimischen Monitor. Es braucht aber schon einige Übung, um bei den immer komplexeren Aufgaben der jeweiligen Games die Oberhand zu behalten. Miezka hat da ein geradezu überirdisches Talent entwickelt …
Ich bin beileibe keiner dieser fanatischen Pixeljäger, die unbedingt immer das neueste Game noch vor dem Erscheinungsdatum haben müssen. Die Anzahl der Spiele auf meinem Rechenknecht beschränkt sich auf die Erzeugnisse einer bekannten deutschen Softwareschmiede. Nur wenn es mich überkommt zocke ich durchaus mal eine Weile diese Weltraum-Handels-Kampfsimulation. So auch an jenem denkwürdigen Tag.
Miezka langweilt sich in ihrem Katzenkorb und so kann ich endlich die berüchtigte Goner-Mission beginnen. Und das lässt sich auch ziemlich gut an. Es macht einfach Spass, diese niederträchtigen Weltraumpiraten platt zu machen. Eins ums andere löst sich ein gegnerisches Raumschiff in einer aparten Explosionswolke auf. Nur diese sch… Discoverer erwisch ich nicht, die ist einfach zu schnell. Plasmawerfer, Partikelbeschleunigerkanonen, egal was ich einsetze, das Ding ist nicht zu erwischen. Die Ballerei geht so einige Zeit, ergebnislos.
Dass ich dabei nicht auf Miezka achte, versteht sich von selbst. Offenbar hat sie aber auch ein Faible für virtuelle Welten, denn nach einiger Zeit macht es „Miau“ und mit einem Satz ist sie auf meinem Schoss. Interessiert schaut sie dem Geschehen zu. Und wie es scheint, interessiert sie sich für die Tastatur. Na ja, warum auch sollten Samtpfoten kein technisches Verständnis entwickeln?
Mit einem Mal tappt sie nach der Tastatur. Es kann nur die STRG-Taste gewesen sein. Ein Schuss, und die ewig lang gejagte Discoverer war Geschichte. Kann das sein? Miezka, wie zum Geier, hast du das gemacht? Wie!? Du lässt mich ziemlich alt aussehen!
Ich Betriebsdepp schlage mich ewig lange mit dem Ding herum und dann kommt ein simpler Stubentiger und fetzt es mit einem Schuss aus dem elektronischen All. Das muss geprüft werden. Also, den aktuellen Spielstand gespeichert und den vorherigen noch mal geladen. Von neuem geht der Kampf los. Nur Miezka ist nicht mehr interessiert. Völlige Ignoranz. Sie reibt sich an mir, soll wohl heissen „Verzeih mir“.
Ansonsten macht sie keine Anstalten, die Aktion zu wiederholen. Auch gutes Zureden hilft nichts. Sie will mich wohl blosstellen, will mich demütigen. Fast kann ich ein hämisches Grinsen in ihrem Gesicht erkennen. Vade reto, verräterisches Weib! Aber was ich auch anstellte, das Ergebnis war nicht reproduzierbar. Es scheiterte an meiner Inkompetenz und an Miezkas strikter Weigerung zur Zusammenarbeit. Ich musste es neidvoll anerkennen, Miezka ist ein Genie!
Des Rätsels Lösung bot sich mir vor einigen Tagen. Ich war gerade dabei einen wichtigen Brief zu schreiben, als sie wieder diesen Drang verspürte, auf meinen Schoss zu springen. Dann blitzschnell die Pfoten auf der Tastatur. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: dkwnvroi8w4+rcxmäc-,d Noch weiss ich nicht was dieser Code bedeutet. Aber ich werde ihn knacken, das schwöre ich! Vielleicht sollte ich Miezka bis dahin an der Uni für das Fach Informatik einschreiben.
Illustration: © stefanbayer (Stefan Bayer)/ http://www.pixelio.de
Autor: Mike
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Frau Urschel teilte Freud und Leid
Mit ihrer lieben Kuh;
Sie lebten in Herzeinigkeit
Ganz wie auf Du und Du.
Wie war der Winter doch so lang,
Wie knapp ward da das Heu;
Frau Urschel rief und seufzte bang:
O komm, du schöner Mai!
Komm schnell und lindre unsre Not,
Der du die Krippe füllst;
Wenn ich und meine Kuh erst tot,
Dann komme, wann du willst.
Foto: © Habakuk (P.H. Konrad) / pixelio
Autor: Wilhelm Busch
(15. 4. 1832 Wiedensahl, Hannover, † 9. 1. 1908 Mechtshausen bei Seesen)
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Der Mensch, so behaupten viele, sei das intelligenteste Wesen auf diesem unserem Planeten. Was Habgier, Mordlust und Intrige betrifft, so stimme ich dieser Aussage durchaus zu. Sollte es sich aber um die profane Befriedigung persönlicher Genüsse drehen, so steht ein anderer Bewohner dieser Welt ihm auf jeden Fall in nichts nach. Dessen Objekt der Begierde befindet sich in der Regel im Kühlschrank
Ich koche gern. Nicht dass ich ein Starkoch wäre, aber etwas Schmackhaftes bekomme ich immer öfter hin. Und manchmal ergibt es sich, dass ich auch für Freunde koche. So auch diesmal.
Ich war zu Besuch bei Katharina und hatte ihr versprochen, ein Menü zuzubereiten. Und natürlich habe ich Miezka mitgebracht. Erst mal misstrauisch, hat sie sich unter der Couch verkrochen, während ich in der Küche zugange bin.
Heute gibt es Schnitzel süss-sauer. Es sind diese Minutenschnitzel, die von Minigrösse beim Braten unweigerlich auf ein mikroskopisches Format schrumpfen. Die Kartoffeln kochen schon und der Salat ist auch schon geputzt. Die Schnitzel liegen auf der Arbeitsplatte und ich bin gerade dabei, die Marinade zusammenzustellen, als Miezka ankommt und bettelt. Die rohen Schnitzel scheinen eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf sie auszuüben.
Aber nein, das ist nicht für dich.
Mit vorwurfsvollem Blick zieht sie wieder ab und ich widme mich wieder der Marinade. Zweiter Versuch. Auch diesmal ist sie erfolglos. Aber sehe ich da nicht ein heimtückisches glitzern in ihren Augen? Mal prüfen ob die Kartoffeln schon gar sind. Ein Scheppern neben mir erregt meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Miezka ist auf die Arbeitsplatte gesprungen und beschnüffelt ausgiebig die rohen Schnitzel. Jetzt reichts aber! Ab ins Wohnzimmer und wag es ja nicht wieder …
Weiter geht die Kocherei. Da ertönt ein Schrei und ein Geschimpfe aus dem Wohnzimmer. Es ist Katharina. Miezka ist aufs Fensterbrett gesprungen und hat eine Pflanze runtergeschmissen. Ich bin gleich bei Katharina und versuche sie zu beruhigen. Nur habe ich da nicht die Küche im Blickfeld. Gerade noch rechtzeitig kann ich die heftig protestierende Miezka von der Arbeitsplatte entfernen. Miezka steht in der Küchentür. Wenn Blicke töten könnten …
Da ich nicht kochen und gleichzeitig auf Miezka aufpassen kann, beschliesse ich kurzfristig, die Schnitzel wieder im Kühlschrank zu verstauen. Miezka schaut beleidigt und verzieht sich in eine Ecke. Also weiter im Kochtakt. Da kommen lästerliche Flüche aus dem Wohnzimmer.
Was ist jetzt schon wieder los? Katharina jagt hinter Miezka her und flucht wie der Teufel persönlich. Irgendetwas scheint die Fellnase angestellt zu haben. Jetzt kniet Katharina vor dem Wohnzimmerschrank, Miezka hat sich darunter verkrochen. Sie fühlt sich wohl unter dem 4-Meter-Monstrum sicher. Katharina versucht, sie zu greifen, obwohl sie nichts sieht. Auf meine Frage, was denn passiert sei, bekomme ich nur „Miststück“ zu hören.
Niemand achtet derweil auf die andere Seite des Schranks.
Forensische Analysen des Ablaufs haben später ergeben, dass Miezka still, leise und vor allem unbemerkt auf der anderen Seite des Schranks herausgeschlichen ist.
Der Disput mit Katharina zieht sich einige Zeit hin und führt zu keinem Ergebnis. Niemand achtet mehr auf die sonstigen Vorgänge in der Wohnung.
Ich hab’s aufgegeben und will wieder in die Küche. Da fallen mir fast die Augen aus dem Kopf! Die Kühlschranktür ist offen, im Kühlschrank steckt Miezka, nur noch das Hinterteil ist zu sehen. Ich bin sprachlos. Miezka bemerkt mich und jagt wie der Blitz, ein Schnitzel zwischen den Fangzähnen, davon. Es macht einen undefinierbaren Rumpler. Ich hör nur einen Schrei von Katarina, dann ist Stille.
Wie sich herausstellt, ist das Raubtier mit dem Schnitzel sofort wieder unter dem Wohnzimmerschrank verschwunden. Während Miezka sich unter dem Schrank den fleischlichen Genüssen hingibt, folgt eine angeregte, aber wenig fruchtbare Diskussion. Von wegen Kühlschranktür offengelassen und so.
Ich bin mir sicher, ich habe sie geschlossen. Vielleicht ist der Haltemagnet defekt. Wenn nicht, ergeben sich ungeahnte Aspekte. In dem Fall hat Miezka dann das alles minuziös geplant. Sollte dem so sein, würde es mich nicht wundern, wenn demnächst in der naheliegenden Metzgerei eine Schweinehälfte abhanden kommt.
Foto: © pinger (Siegbert Pinger) / pixelio
Autor: Mike
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Ein gutes Tier
Ist das Klavier,
Still, friedlich und bescheiden,
Und muß dabei
Doch vielerlei
Erdulden und erleiden.
Der Virtuos
Stürzt darauf los
Mit hochgesträubter Mähne.
Er öffnet ihm
Voll Ungestüm
Den Leib, gleich der Hyäne.
Und rasend wild,
Das Herz erfüllt
Von mörderlicher Freude,
Durchwühlt er dann,
Soweit er kann,
Des Opfers Eingeweide.
Wie es da schrie,
Das arme Vieh,
Und unter Angstgewimmer
Bald hoch, bald tief
Um Hilfe rief
Vergess’ ich nie und nimmer.
Foto: © xtraxtrasounds (Christian Seidel) / pixelio
Autor: Wilhelm Busch
(15. 4. 1832 Wiedensahl, Hannover, † 9. 1. 1908 Mechtshausen bei Seesen)
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