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Ein Gras besonders schöner Sorte
Wächst eingestreut ins Wiesenbunt.
Egal jedoch an welchem Orte,
Es zittert, niemand kennt den Grund.
Vielleicht, so meint die Pflanzenkunde,
Verängstigt es der Sensenmann,
Der Bauer, der zur Morgenstunde
Das Gras beträchtlich kürzen kann?
Ist’s Furcht vor Fraß durch Weidekühe?
Nicht unbegründet, wie man weiß.
Ich denk’ es lohnt sich kaum die Mühe,
Das Schlottergräschen gibt nichts preis.
Wir raten auch beim Zitterrochen,
Vom Tremor eines Zitteraals.
So bleibt die Neugier ungebrochen,
Die Ungewissheit schnürt den Hals.
Foto: © Albrecht E. Arnold / pixelio
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Der Zittergras-Thriller!
Ich glaub, ich hab schon Jahrzehnte lang kein Zittergras mehr gesehen. Als ich noch ein Kind war, stand bei uns öfter mal ein ganzer Strauß von getrocknetem Zittergras im Wohnzimmer. Meine Mutter fand das toll. Und ich hab’, wenn keiner hinschaute, die Vase geschüttelt, damit das Gras ordentlich zittert.
Kommentar von edithtg 1, 6 Juli, 2009 @ 2:46