Weltgrösste Tiergeschichtensammlung


Der Specht by edithtg
1, 30 Mai, 2008, 10:41
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Der Specht ist unerreicht als Klopfer.
Vor Furcht erzittern Kerf und Made.
Sie fallen ihm gewiss zum Opfer,
Beginnt er mit der Klopftirade.

Er meißelt, dass die Späne fliegen,
Dann wechselt er des Stammes Seite.
Der Vogel wird das Schadvolk kriegen,
Es sucht nicht ungestraft das Weite.

Geschafft, der Tisch scheint angerichtet,
Die Zunge stöbert in den Scharten.
So wird vom bunten Specht berichtet
Und allen seinen Unterarten.

Foto: © schauhi (Kurt Bouda) / Pixelio.de

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Die Fliege by edithtg
1, 29 Mai, 2008, 8:23
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Verachtung erweckt sie, man sucht sie zu töten,
Denn Süßes und Ekliges ziehen sie an.
Doch jeder wird schamvoll und staunend erröten,
Erkennt er und sieht er der Fliege Elan.

Zwei mächtige Augen, geteilt in Facetten,
Ein stempelnder Rüssel, zwei Taster sogar,
Drei Punktaugen, trefflich um schnell sich zu retten,
Fast lustig das borstige stachlige Haar.

Die Flügel, zwei feinstens geäderte Flächen,
Wie Glas keine Schranke dem drängenden Licht.
Die Schwingkölbchen schwirren, um Unwucht zu brechen.
Wer dieses so sieht, hasst das Fliegenvolk nicht.

Foto: © Christoph Aron (Pixelmaster-X) / pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Ausdauer by edithtg
1, 29 Mai, 2008, 8:22
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Ein Käfer erklettert begeistert
Den Grashalm in eiliger Hast.
Voll Stolz, dass er selbiges meistert,
Verwirft er Gedanken an Rast.

Schon sieht er die Stelle zur Wende,
Da biegt sich das Hälmchen hinab.
So geht es nun fort ohne Ende,
Ein Käfer ist immer auf Trab.

Foto: © Svaantje / pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Bye, bye Mäxchen by edithtg
1, 29 Mai, 2008, 7:45
Einsortiert unter: Hunde

Wie geschrieben*), unser Max war wieder ganz der Alte. Toben, spazieren gehen mit Jungherrchen Michael, kuscheln mit Frauchen (mir) schmusen mit Jungfrauchen Mell (wenn sie zu Besuch kam) und Herrchen anhimmeln tat er mit wachsender Leidenschaft. Verwöhnt wurde er noch mehr als vorher und das kleine Schlitzohr durfte Dinge, die vorher für ihn tabu waren wie z.B. in die Küche zum Betteln kommen oder uns im Schlafzimmer besuchen.

Kaum war Herrchen morgens zur Arbeit, wurde ich liebevoll geweckt. Trapp, trapp kam er die Treppe hoch. Ein Stupser an die Tür. 5 Minuten Krauler abholen und trapp, trapp, stapste er wieder ins Körbchen. Dort blieb er dann bis es um 9 Uhr Frühstück gab. Danach hatte ich stets einen kleinen vierbeinigen Schatten. Egal, ob ich die Betten bezog, Staub wischte oder im Garten wuselte, Maxi war immer dabei. Wenn Michael dann am Nachmittag von der Arbeit kam und seinen Mp3 Player holte war die Freude groß, denn das war das untrüglich Zeichen dafür, dass es zum langen Nachmittagsgang um den See losging. Was war das für eine Freude! Mitunter wollte er so schnell los, dass seine kleinen Beinchen gar nicht so schnell konnten wie er wollte.

Das schönste für ihn war jedoch wenn es zum Campingplatz in die Heide ging. Kaum hatten wir ihn gefragt „ Na wollen wir zum Camp?“, stand er schon vorm Auto. Reinspringen ging seit der Operation nicht mehr. Da spielten die hinteren Beine nicht mehr mit. Doch kaum ging die Klappe vom Auto bei der Ankunft auf, da sprang er auch schon raus. Jeder seiner zweibeinigen Freund wurde mit freundlichem Schwanzwedeln begrüßt, jeder Vierbeiner ausgiebig beschnüffelt.

Im Sommer 2007 haben wir wieder 3 Wochen mit unserem Dicken dort verbracht. Ausgedehnte Spaziergänge durch die Heide( 6 km schaffte er trotz seines Alters spielend) und den Wäldern genoss er ohne Ende.

So gingen Sommer, Herbst und Winter dahin. Man merkte nun doch, Mäxchen wurde alt. Sicher er liebte nach wie vor seinen Marsch um den See und auch kam er immer noch die Treppe hoch, doch alles ging etwas gemächlicher und seine Schlafphasen wurden immer länger. Manchmal schlief er so fest, dass er nicht mal hörte wenn wir die Treppe runterkamen oder es an der Tür klingelte.Auch wurde er mit der Zeit ein wenig senil und stur. Wenn er etwas nicht wollte überhörte er die Befehle geflissentlich oder er guckte einen an und tat doch was er wollte.

In der Nacht zum 1. Mai wurde Mäxchen 16 Jahre alt. Am 10. Mai fuhren wir mal wieder zum Campen. Voller Freude sprang unser Wauz auch dieses Mal wieder aus dem Auto. Ach, war das schön! Alle freuten sich, ihn wieder zu sehen. Und der kleine Kerl genoss die Aufmerksamkeit merklich.

Am Pfingstsonntag passierte es das erste Mal. Wir waren eine kleine Runde durch den Wald gegangen und wollten zurück zum Platz, da fing Moppelchen an zu würgen und kippte aus heiterem Himmel um. Ihr könnt euch sicher meinen Schrecken vorstellen. Danach war er so kraftlos, dass ich ihn zum Platz tragen musste.

Pfingstmontag ging es ihm ein wenig besser, aber die meiste Zeit schlief er. Wir fuhren heim. Dort angekommen wollte er wieder aus dem Wagen springen. Doch seine Beinchen konnten ihn nicht tragen. Unser Tierarzt meinte am Dienstag zunächst, dass der Kreislauf im Keller sei. Doch es wurde schlimmer. Er schaffte nicht mal mehr die 200m zur Ecke. Sein Wille war jedoch erstaunlich. Er ließ sich von Herrchen am Abend noch zum See tragen. Ich musste mit ihm noch Mittwoch Morgen zum zweiten See. Die Ecke reichte nicht. Kaum auf die Erde gesetzt wankte er weiter. Als ich ihn dort abgesetzt hatte, schaute er noch einmal über das Wasser und wollte dann heim. Danach lag er eine Stunde in der warmen Morgensonne. Zum Schluss musste er noch einmal bei Frauchen auf dem Bauch liegen wie er es als kleiner Welpe tat. Danach verließ er sein Kissen nicht mehr. Um 14.25 kam Mell. Ein schwaches Schwanzwedeln und das Pfötchen ging hoch. Kraul mich, hieß das. Dann schenkte er ihr noch einen Schlapser. Um 14.30 Uhr kam die Tierärztin. Sie schaute mich an und nickte. Mell und ich kraulten ihn als er sich auf seine letzte Reise machte.

Tränen flossen ohne Ende.

Jetzt ruht er dort wo er am liebsten saß. Ruhe sanft, kleiner Max. Wir werden dich nie vergessen. Du schenktest uns unendlich viel Liebe in den 16 Jahren und 14 Tagen in denen du unser Leben bereichertest.

Samstag vor Pfingsten. Unser Bettelkönig in seinem Element

Unser Alterchen auf einem seiner Lieblingsplätze

*) Bezieht sich auf die Geschichten „Mäxchen“ und „“Neues von Mäxchen oder Ein unglaublicher Hund“

Autor: Erka Witt
Witt-IZ@Versanet.de

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Ich bin ein Star by edithtg
1, 27 Mai, 2008, 11:56
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Ich bin ein Star und weiß mich zu verkaufen,
Die Gage brachte mir ein stolzes Penthouse ein.
Ich gebe an und lass die Spatzen raufen.
Gesang und Flöte lehr ich im Musikverein.

Die Schwalben kleben Nester an die Mauern,
Die Meisen brüten tief in dunklen Höhlen drin.
Der Kuckuck lässt die Nachtigall erschauern,
Die Ente legt sich gar auf Gras und Reisig hin.

Ich bin ein Star und lass mich deshalb feiern,
In langen Spalten spricht der Adabei von mir.
Man kennt mich überall von Rom bis Bayern.
Im Federfrack gefalle ich gewiss auch dir.

Foto: © segovax / pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Alles Käse by edithtg
1, 27 Mai, 2008, 11:54
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Man schöpft die dicke Rahmschichtwolke
Zum Käsen ab, es bleibt die Molke.
Der Vorgang funktioniert sogar
Mit Ziege, Schaf und Dromedar.
Bei Maulwurf, Eichhorn oder Maus,
Da zahlt die Sache sich nicht aus.

Foto: © DomninoXL (Kurt F. Domnik) / pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Gerd Willms: Chico – Abenteuerl mit einem Papagei by edithtg
1, 26 Mai, 2008, 7:08
Einsortiert unter: Bücher

Gerd Willms: Chico – Abenteuer mit einem Papagei, CH-Frauenfeld 2008, Verlag Reinhold Liebig, ISBN 978-3-9523389-7-1, 104 Seiten, Taschenbuch, mit zahlreichen Fotos in Farbe und Schwarz-Weiß, Format 12 x 18 x 1 cm, EUR 13,–. Für Kinder ab 8 Jahren. Bezugsquelle: http://www.verlag-liebig.de

Der zwölfjährige Karl wächst in den 60-er Jahren als Sohn deutscher Auswanderer in einer deutschsprachigen Kolonie in Paraguay auf. Seine Eltern sind Landwirte, sein „Kinderzimmer“ und das seiner drei Geschwister sind der elterliche Hof und die wilde Natur.

Als Harry, ein Freund der Familie einen jungen grünen Papagei vor einer Baumschlange rettet, geht für Karl ein großer Wunsch in Erfüllung: Er darf das Papageienjunge aufziehen. In der Wohnung will die Mutter den Vogel nicht haben, also baut Karl seinem „Chico“ unter der Veranda mit einem Brett, einem Hut und einem Stück Stoff eine behelfsmäßige Höhle.

Der junge Papageienvater erlebt nun all die Freuden und Sorgen, die man mit so einem tierischen Ziehkind hat. Chico wächst, gedeiht und bekommt anstelle seiner kurzen Stoppeln alsbald wunderschöne grüne Federn. Aber ist er in seinem Ersatznest unter der Veranda auch vor der Katze sicher? Noch ist er ein kleiner Papagei, der weder fliegen kann noch sich zu wehren weiß.

Als Chico erkrankt, erweist sich die Infrastruktur der deutschen Siedlung als Nachteil: Es gibt in erreichbarer Nähe keine ärztliche Versorgung. Nicht für die Menschen, und erst recht nicht für die Tiere. Man ist auf Hausmittel und auf die Selbstheilungskräfte angewiesen.

Chico überlebt zum Glück sein Leiden und unternimmt bald erste Flugversuche. Und schon warten neue Gefahren auf ihn. Unangenehme Begegnungen mit anderen Tieren, zum Beispiel. Und dann ist Chico auf einmal verschwunden. Hat der Nachbarsjunge Werner – ein Tunichtgut mit beachtlicher krimineller Energie – ihn etwa gefangen und verkauft? Zuzutrauen wäre es ihm.

Doch bei der Suche nach Chico zeigt es sich, dass Werner gar kein so schlechter Kerl ist. Er ist nur einsam und hat ein paar dumme Fehler gemacht. Jetzt erweist er sich als Retter in der Not. Er weiß, wo Chico ist und hilft Karl in einer halsbrecherischen Aktion, den Papagei aus einer äußerst misslichen Lage zu befreien. Karl und Chico haben von Stund an einen neuen Freund: Werner.

Um Chicos Aktionsradius zu begrenzen und solche lebensgefährlichen Rettungsaktionen künftig zu vermeiden, beschneidet Karl dem Vogel die Flugfedern. Nicht ohne sich vorab bei seiner Mutter zu versichern, dass er Chico damit auch ganz bestimmt keine Schmerzen zufügt. Seine Mutter beruhigt ihn: „Nein, das ist wie Fingernägel schneiden.“

Chico lernt sprechen – und die Stimmen seiner vertrauten Menschen so täuschend echt nachzuahmen, dass er einmal mit seinem Geschrei das halbe Dorf zusammentrommelt. Und wer hat Karls Deutschlehrer auf dem Hof das Wort „Dummkopf“ nachgerufen? Karl ist es jedenfalls, der dafür die Ohren lang gezogen bekommt …

Auch wenn Chico nur noch im Dunstkreis des Hofs herumfliegen kann, Abenteuer erlebt er trotzdem noch reichlich. So lernt er zum Beispiel gänzlich unbeabsichtigt, auf einem Pferd zu reiten. Als er wenig später seine neu erworbenen Reitkünste an einem der Schweine ausprobiert, versucht er sich bei der Gelegenheit gleich noch als gestrenger Lehrer. Er bemüht sich nach Kräften, dem Schwein das Sprechen beizubringen: „Sag: ‚Chico komm!’“, befiehlt er. Doch das arme Schwein kann nun mal nichts anderes sagen als „quiiiiiek!“, und wenn Chico es noch so oft mit dem Schnabel ins Ohr zwickt.

Karl und Werner, die zufällig Zeuge dieser tierischen Unterrichtsstunde werden, kringeln sich vor Vergnügen. Den Schulkameraden und dem Lehrer, denen Karl anderntags von dieser unglaublichen Szene berichtet, geht es nicht anders. Die Vorstellung ist aber auch zu köstlich!

Als Karl eines Tages bewusst wird, dass grüne Papageien eigentlich immer paarweise unterwegs sind, regen sich bei ihm erste Zweifel an seinem Tun. Ist es richtig, dass er Chico die Flügel beschneidet, nur damit dieser bei ihm bleibt? Ist es nicht so, dass er seinem geliebten Vogel damit die Freiheit und ein artgerechtes „Familienleben“ vorenthält? Und ist das in Ordnung?

Karl berichtet Ernst von seinen Überlegungen, einem Theologen aus der Gemeinde, der die Gabe hat, gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen und sich in ihre Sorgen und Nöte einfühlen zu können. Karl hält große Stücke auf Ernst und legt viel Wert auf dessen Meinung.

Wie wird der junge Theologe die Sache wohl sehen? Und wie wird sich das auf Karls und Chicos weiteres Leben auswirken?

Chico – Abenteuerliche Kindheitserlebnisse mit einem Papagei ist ein ganz besonderes Jugendbuch. Eine Geschichte aus einer anderen Welt und einer anderen Zeit. Gerd Willms beschreibt eine Kindheit ohne Fernseher, Computer und Handy, dafür mit viel Freiheit und Abenteuer in der Natur. Eine Welt, die unsere Kinder und Enkel so nicht mehr kennen. Zeitlos ist jedoch das Thema Freundschaft zu Tier und Mensch, die das Buch behandelt. Und darin dürften sich auch die „Kids“ von heute wiedererkennen.

Dem Buch merkt man an, dass viele persönliche Erfahrungen darin eingeflossen sind. Es ist ein sehr authentisches und persönliches Werk – und mehr als nur ein Tierabenteuer für junge Leser. Es sind literarisch verarbeitete Lebenserinnerungen, es ist ein Entwicklungsroman, es bringt dem Leser das Leben der Auswanderer nach dem Zweiten Weltkrieg nahe und es beschreibt das Wesen und den Wert der Freundschaft.

Dass der christliche Glaube in diesem Band eine wichtige Rolle spielt, kommt nicht von ungefähr: Der Autor, 1950 in Paraguay geboren, 1972 nach Deutschland ausgewandert, hat in den USA und in Kanada Theologie studiert und lebt heute als Theologe und Sozialberater in Basel. Sein literarisches alter Ego ist gläubig, weil der Autor gläubig ist. Und der Autor wiederum wurde geprägt durch Erfahrungen aus seiner Kindheit und Jugend, die in das Buch eingeflossen sind.

Die Kurzbiographie des Autors im Anhang des Buchs enthält Fotografien aus seiner Kindheit in Paraguay. Und man braucht nicht viel Phantasie, um darin die Welt von Karl, Chico und ihren Freunden wiederzuerkennen.

Ich bin sicher, dass ein Autor mit einer so spannenden Biographie noch viele weitere faszinierende Geschichten zu erzählen hat. Und ich hoffe, er erzählt sie auch uns.

Rezensent: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com

http:// edithnebel.wordpress.com



Dschungelvolk by edithtg
1, 26 Mai, 2008, 7:04
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Im Urwald, undurchdringlich fast,
Dem grünen Forst aus Löwenzahn,
Aus Hahnenfuß und Blütenlast,
Hebt nach der Nacht das Leben an.

Die erste Grille zirpt sich ein,
Das Heupferd träumt vom Sprungturnier.
Zikaden schäumen sich im Schein
Der Sonne stolz ein Brutrevier.

Der Regenwurm schöpft frische Luft,
Doch zieht er sich zurück, empört.
Der süße Nektarblumenduft
Verkündet Oberwelt und stört.

Marienkäfer schwärmen aus,
Sie suchen Tupfen auf dem Blatt,
Erkennen sie als Säugelaus,
Dann findet Nahrungskette statt.

Darüber fliegt der Admiral,
Die Hummel summt den Bass dazu.
Erst nach dem letzten Sonnenstrahl
Herrscht wieder Wiesendschungelruh.

Foto: © Alisha8 (Anna Zerenyi) / pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Bienenstich by edithtg
1, 26 Mai, 2008, 7:02
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Mit spitzem Stachel sticht die Biene
Ein Loch in dünne Nasenhaut.
Dann spritzt sie eine Giftlawine
Hinein, was meistens nicht erbaut.

Die Nase schwillt, als ob sie triefe,
Empfindungsnerven melden Pein.
Man flucht auf Bienendefensive
Und stellt die Lust auf Honig ein.

Doch weiß man aus der Bienenkunde,
Letal bezahlt den Stich das Tier.
So murmelt man mit klammem Munde:
Ich wollt es nicht, verzeihe mir!

Foto: © Torsten Gudescheit / pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Spiel im Wind by edithtg
1, 19 Mai, 2008, 12:03
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Ein Flöckchen aus dem Vogelkleid,
Der zarte Flaum auf festem Kiel,
Treibt fast in Schwerelosigkeit
Auf sanften Wellen frohes Spiel.

Die Feder sinkt ins Wellental,
Dann steigt sie wieder hoch empor.
Ein Lüftchen lässt ihr keine Wahl,
Zum Segel wird ihr Daunenflor.

Doch da, der Wind setzt kräftig an,
Das Federchen hebt ab und schwebt,
Spielt nunmehr fröhlich Aeroplan,
Von Luft beseelt, von Luft belebt.

Foto: © Joujou /Pixelio

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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