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Es fragt der SCHWAN die SCHWANenfrau,
Wann endlich sie wohl SCHWANger wird.
Der Schwänin SCHWANt, ihr Mann ist blau,
Er SCHWANkt nach Suff beim SCHWANerwirt.
Das ist ein SCHWANk, ich lege Eier,
Du kennst das Nest in SCHWANenstadt.
Sie stoppt somit des SCHWANs Geleier
Und streicht das SCHWANzgefieder glatt.

Foto: Cossac, http://www.pixelio.de
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Im Wasser trieb ein großer Fisch,
Ganz unbeweglich, Bauch nach oben.
Ein Blesshuhn sah den Gabentisch
Und eilte, dass die Federn stoben.
Die Ralle schnappte sich den Braten,
Da nahte auch ein Ententier,
Das hatte, unschwer zu erraten raten,
Dieselbe Beute im Visier.
Das Blesshuhn schwamm um vieles schneller,
Der Erpel schaute dümmlich drein.
Er hatte nichts, ein leerer Teller,
Drum stellte er die Hetzjagd ein.
Doch leider war der Fisch verdorben,
Karauschen mirchteln bald im Wasser.
So war, nachdem der Fisch umworben,
Die Ente froh, das Blesshuhn blasser.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Paul Grote: Verschwörung beim Heurigen. Der Mensch, der Wein – und das Böse. München 2007, dtv; ISBN-13: 978-3-423-21018-8, 397 Seiten; Taschenbuch, Format: 12 x 19 x 2,2 cm, EUR 8,95
Sie haben sich nicht mehr viel zu sagen, der Übersetzer Carl Breitenbach und seine Frau Johanna. Im Lauf der Jahre hat sich das Ehepaar auseinander gelebt. Fragt man Johanna, ist Carl ein weltfremder Bücherwurm, der einen gut dotierten Dolmetscherposten in Brüssel aufgegeben hat um sich der nahezu brotlosen Kunst des Bücherübersetzens zu widmen. Auf ihre Kosten. Denn Hauptverdienerin bei Breitenbachs ist die Umweltingenieurin Johanna. Fragt man Carl, hat Johanna irgendwann ihre Ideale verraten. Die ehemals radikale Umweltaktivistin hat sich frustriert auf die Gegenseite geschlagen und zeigt heute den Unternehmen, wie sie Gesetze und Vorschriften zum Umweltschutz am besten umgehen können. Aus der einstigen Idealistin ist eine zynische Karrierezicke geworden.
Der geplante dreiwöchige Urlaub am Neusiedler See steht von vornherein unter keinem guten Stern. Insgeheim ist der Weinliebhaber Carl wegen Maria Sandhofer dort, einer Winzerin, der er bei einer Weinprobe in Stuttgart begegnet ist und die er gerne näher kennen lernen würde. Und Johanna fährt hin, um auf dem Neusiedler See ihrem Hobby, dem Windsurfen, nachzugehen. Fast unnötig zu sagen, dass jeder die Freizeitaktivitäten des anderen albern und uninteressant findet.
Doch der Urlaub nimmt einen Verlauf, der selbst die schlimmsten Alpträume der Breitenbachs noch übertrifft: Nach einem Besuch bei Maria bemerkt Carl, dass er sein Handy und seine Unterlagen bei ihr vergessen hat. Er kehrt zurück – und findet die Winzerin tot im Weinkeller. Er sieht gerade noch, wie sich ein Unbekannter klammheimlich aus dem Staub macht. Für Chefinspektor Herrndorf, Wien, ist Carl der Hauptverdächtige. Da nützt es auch nicht viel, dass der einheimische Inspektor Alois Wechter auch andere Möglichkeiten in Betracht zieht.
Carl Breitenbach wird recht bald klar: Wenn er der Polizei nicht selbst den Täter auf dem silbernen Tablett serviert, ist er dran. Von seiner Frau Johanna ist keine Hilfe zu erwarten. Sie betrachtet den Mordfall allein als Carls Problem. Und vielleicht wäre sie sogar froh, den ungeliebten Gatten auf gute Weise los zu werden.
Johanna hat auf jeden Fall eigene Pläne. Die betreffen den attraktiven Surflehrer Hansi Petkovic und sein Projekt „Surfen und Siegen“ – ein geplantes Trainingszentrum mit Surf- und Eisseglerschule, mit Unterrichtsräumen, Restaurant, Bar, Büros, Bootshaus und Anleger. In dieses Projekt will Johanna einsteigen. Hansis Partnern, dem schmierigen Anwalt Günther Wollknecht und dem großspurigen Winzer Thomas Thurn, der aus der maroden Kellerei seines Vaters einen Vorzeigebetrieb gemacht hat, ist es nur Recht, eine so kompetente und erfahrene Mitstreiterin zu bekommen. Und so bezieht Johanna bald ein Büro in der Anwaltskanzlei und wird für „Surfen und Siegen“ tätig.
Carl macht sich unterdessen in eigener Regie auf die Suche nach dem Mörder. Unterstützung bekommt er vom Fotografen Frank Gatow, dessen Frau ein Weingut in der Toskana betreibt und der schon deshalb mit wertvollen Einblicken dienen kann. Auch der Vater der Ermordeten ist auf Carls Seite – und „Die Sieben“, eine Winzerinnen-Vereinigung, in der Maria Sandhofer Mitglied war. Im Hintergrund recherchiert noch ein befreundeter Journalist daheim in Deutschland.
An Verdächtigen scheint in der Tat kein Mangel zu herrschen. Marias Cousin Richard ist hinter dem Sandhoferschen Weingut her. Hat er etwa seine Cousine aus dem Weg geräumt? Oder war es vielleicht Marias geheimnisvoller Ex, über den niemand so recht sprechen will? Im Zuge von Carls Nachforschungen stellt sich außerdem heraus, dass Maria vehement gegen eine geplante Autobahn war. Und dass hinter den Kulissen dieses Vorhabens nicht unerheblich gemauschelt wird.
Carl, der weltfremde Bücherwurm, wächst bei seinen Recherchen über sich selbst hinaus. Hat er mit seinen Nachforschungen den Täter schon aufgeschreckt? Oder bildet er sich nur ein, von zwei Männern in einem grauen Passat beschattet zu werden? Doch nicht nur Carl und seine Freunde recherchieren. Auch die Initiatoren von „Surfen und Siegen“ machen sich schlau – über Johanna sowie über ihren Mann Carl und dessen Aktivitäten.
Als Carl schließlich den Mann zu erkennen glaubt, den er am Tatort heimlich verschwinden sah, überstürzen sich die Ereignisse …
Auch wenn sie einem nicht auf Anhieb sympathisch sind, Carl Breitenbach und seine Johanna: Es sind sehr authentische, glaubwürdige Personen und man kann nachvollziehen, was die beiden umtreibt. Dass es keine Superhelden sind, sondern Menschen mit ganz gewöhnlichen Eigenschaften und Problemen, macht es dem Leser leicht, sich mit ihnen zu identifizieren. Vor allem mit Carl und seiner Situation. Es könnte einem schließlich jederzeit selbst passieren, dass man zur falschen Zeit am falschen Ort ist – und auf einmal mitten im dicksten Schlammassel steckt. Gespannt verfolgt man das Geschehen: Wird Carl den Mörder erwischen bevor dieser ihn erwischt? Wer ist Freund und wer ist Feind in diesem Amigo-Filz? Wie weit wird Johanna in ihrem Ehrgeiz und ihrer Machtbesessenheit noch gehen? Und natürlich: Wer hat Maria Sandhofer umgebracht – und warum?
Wer die Region um den Neusiedler See kennt und vielleicht noch ein bisschen was vom Wein(bau) versteht, hat bei diesem Kriminalroman natürlich „Heimvorteil“ und sozusagen eine weitere „Genuss-Ebene“. So ist das ja immer bei Regionalkrimis, in denen der Ort der Handlung eine wichtige Rolle spielt. Wer noch nie im Burgenland war und vielleicht gerade mal Rotwein von Weißwein unterscheiden kann, wird sich dennoch blendend unterhalten. Er wird viel Neues und Interessantes erfahren und sich möglicherweise sogar zu einem Besuch der Region inspirieren lassen. Fotos zum Buch und viele weitere aufschlussreiche Informationen befinden sich auf der Homepage des Autors: http://www.paul-grote.de
Paul Grote, geboren 1946 in Celle, arbeitete 15 Jahre lang für Presse und Rundfunk in Südamerika. Dort lernte er die professionelle Seite des Weins kennen und machte den Weinbau bald zum Thema seiner Veröffentlichungen. Seit 2003 lebt Grote wieder in Berlin und widmet sich der schriftstellerischen Arbeit und der Ausrichtung von Weinseminaren. „Verschwörung beim Heurigen“ ist der vierte Roman seiner europäischen Wein-Krimi-Reihe. (Autorenvorstellung aus dem Klappentext von dtv.)
Rezensent: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com
http:// edithnebel.wordpress.com
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Ein Erpel wirft sich in die Brust,
Sein Prachtgefieder will er zeigen.
Er denkt dabei an Paarungslust,
Das kann und will er nicht verschweigen.
Die Enten tuscheln Seit an Seit,
Das Balzgetue stört sie nicht.
Sie kennen die Gefährlichkeit
Der Farbenpracht beim Mondenlicht.
Da leuchten aus des Nestes Grau
Die Erpelfedern wie Reklame.
Zur Tarnung wahrlich wenig schlau,
Im Gegensatz zur Entendame.
Der Fuchs verspeist des Nachts mit Wonne
Zwei Erpel, nur die Federn nicht,
Die leuchten in der Morgensonne.
Man kleidet sich am besten schlicht.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Das Märchen nennt den jungen Schwan
Ein Entlein, grau und unscheinbar.
Doch schaut man sich den Vogel an,
Dann ist das alles gar nicht wahr.
Es fehlt das weiße Deckgefieder,
Der Hals ist auch nicht elegant.
Auch klingen ersterprobte Lieder
Vom Schwanenküken uncharmant.
Von jung an wirkt der Wasservogel
Jedoch als Schwan und nicht als Ente.
Die Wunderwandlung ist ein Mogel.
Ein Schwan bleibt Schwan, von Ei bis Rente.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Er hat noch nie Old Shatterhand gelesen,
Kennt Rilke nicht, noch Krieg und Frieden.
Ist niemals je im Lesesaal gewesen,
Hat Goethe, Schiller, Kant gemieden.
Kein einzig´ Buch verstaubt im Finkennest.
Warum der Kerl sich Buchfink nennen lässt?
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Es ist schon nicht einfach, einen Jagdhund auszubilden. Manch strengem Richter rast der Puls, wenn er selbst als Hundeführer beim Derby oder Solms antreten muss. Nicht anders ergeht es den blutigen Anfängern, den Erstlingsführern. Die Richter geben sich zwar alle Mühe, dem Gespann zu helfen und beruhigend auf es einzuwirken, aber…
Aber, wenn da die verflixten Hasen nicht gewesen wären. „Falls ein Hase aufgeht und ihr Hund ihn hetzt, dann lassen Sie ihn ruhig hinterher, der kommt schon wieder“, so hieß es beruhigend von den Richtern beim Derby. „Sie können die Hündin ja ohnehin nicht halten“.
Es kam, wie es unglücklicher nicht kommen konnte. Die erste Suche, eine Minute nach dem Ansetzen, und der erste Hase steht direkt vor dem Hund auf. An ein Halten ist in der Tat nicht zu denken. Nun heißt es warten. „Der kommt schon wieder“, haben die Richter gesagt. Eine viertel Stunde vergeht, eine halbe, eine ganze Stunde. Aus Verärgerung wird Unruhe, aus Unruhe heiße Angst. Die Umgebung wird abgesucht. Ein Volkswandertag findet direkt über dem Hügel statt. Aber auch dort hat keiner den Hund gesehen.
Am späten Nachmittag sitzen alle im Suchenlokal. Lara ist immer noch abgängig. Im Geiste malen sich alle aus, was schlimmstenfalls passiert sein könnte. zu viele haben schon einen Hund verloren oder erlebt, dass dies einem Jagdfreund zugestoßen ist.
„Ja, die vielen Autos und Straßen heute!“ Endlich kommt einer auf eine Idee: „Hast Du schon im Tierheim nachgefragt?“ Das Tierheim, es ist gut eine halbe Fahrstunde entfernt vom Prüfungsort. Sollte der Hund etwa dort abgegeben worden sein? Tatsächlich! „Ja, eine Deutsch-Kurzhaar-Hündin ist schon seit heute morgen um 10 Uhr bei uns. Spaziergänger haben sie bei uns abgegeben“.
Gerade einmal dreihundert Meter vom Prüfungsort entfernt, direkt hinter dem Hügel, wenige Minuten nach dem Anfang der Hetze, hatten Spaziergänger mit ihrem Rüden die arme, herrenlose, und vielleicht ausgesetzte Hündin eingefangen, angeleint, und ins Tierheim gebracht – nachdem der Rüde die Hündin noch vergewaltigt hatte. Seither hasste Lara Rüden!
Im Prüfungszeugnis Derby steht jetzt: „Die Hündin hat sich der Prüfung bis zum Ende entzogen“. Was störte es die überglückliche Besitzerin, die ihren Hund wiedergefunden hatte!!
In der Woche drauf traten wir wieder beim Derby an. Die erste Suche, gleich zeigt die Hündin ein Fasanengeläuf an, steht vor, zieht nach. Die wenigen Hasen an diesem Tag gingen schon von weitem auf und wurden ignoriert. Am Ende des Tages durfte Lara als Suchensiegerin die Heimfahrt antreten. Ja, so ist das mit einem jungen Hund! So ist es mit dem Glück, das mein bei Prüfungen und bei der Jagd eben auch haben muss.
Seither ist so manches Jahr vergangen, und so manche Prüfung wurde noch bestanden. Sogar einmal Suchensieger bei der VGP war dabei. Lara wurde Mutter und mehrfache Großmutter. Sie wurde alt und abgeklärt. Einem Hasen hinterher zu gehen, den man ohnehin nicht bekam – das war dann unter ihrer Würde. Allenfalls mal fünfzig Meter, nur so zum Spaß …
Ansonsten liebte Lara ein warmes Plätzchen, an dem sie von vergangenen Jagdfreuden träumen konnte.
Im Mai 2004 schickten wir Lara mit über 14 Jahren über die Regenbogenbrücke in einer relativ guten Phase, um ihr weiteres Leiden zu ersparen. Sie hinterließ uns ihren Sohn Astor von der Himmelsleiter, unseren Rocky. Wir hofften, er würde uns genauso lange erhalten bleiben, wie seine Mutter. Aber schon nach 10 Monaten folgte er seiner Mutter, wenige Tage vor seinem 12. Geburtstag. Bis zuletzt hatte er sich liebevoll um Donner von der Himmelsleiter, den wenige Monate alten Welpen gekümmert, der nun sein Erbe angetreten hat.
Ingeborg Völker-Engler
ingeborg-voelker-engler@web.de
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Wenn ich nach Hundegeschichten suche, finde ich meistens nur traurige Geschichten. Geschichten von ausgesetzten, überfahrenen, misshandelten Hunden.
Aber gibt es nicht auch die anderen, die geliebten, die behüteten Hunde?
Deshalb entschließe ich mich jedes Jahr aufs Neue, von diesen Hunden zu schreiben. Heute von meinem Deutsch-Kurzhaar-Rüden Donner von der Himmelsleiter alias Don.
Es begann alles mit der Geburt. Anstatt der erwünschten Hündinnen hatte meine Riecke erneut zehn Rüden und nur zwei Hündinnen zur Welt gebracht. Einer, der schwächste im Wurf, was Donner. Weil er so klein und schwach war, so sind wir Menschen eben, genoss er meine bevorzugte Behandlung. Die beste Zitze wurde freigehalten, damit auch dieser Kleine halbwegs genug Milch bekam.
Später durfte er öfter als alle anderen auf meinem Schoß liegen und ich dachte, wenn ich einen Welpen behalten könnte, dann diesen. Merkwürdigerweise verliebte sich jeder von unseren Freunden ausgerechnet in diesen Welpen. Aber sowohl für meinen Mann als auch für mich war klar, ein vierter Hund sollte nicht ins Haus kommen, und schon gar kein Rüde zu meinem relativ unverträglichen Rocky.
Also wurde Donner, wie alle seine Geschwister, verkauft.
Wenige Tage später mussten wir ganz unerwartet unsere alte Hündin, Hera vom Leinachtal, über die Regenbogenbrücke schicken. Auf einmal war es gespenstisch ruhig um uns geworden.
Zwei Tage später klingelte das Telefon. Zwei tränenerstickte Stimmen der jungen Käufer teilten uns mit, dass sie mit dem Welpen völlig überfordert seien. So kam Don zu uns zurück. Er war halb verhungert, sehr aggressiv und zugleich ängstlich, mit einem ganz gelben Fell.
Wir erkannten unseren Welpen kaum wieder.
Zu unserem großen Erstaunen, reagierte unser alter Rüde höchst nachsichtsvoll auf den Welpen, allerdings nur zwei Tage lang. Am dritten Tag nahm er sich den Kleinen einmal vor und zeigte ihm, wo es lang geht. Seither waren Rocky und Don ein Herz und eine Seele.
Wo Rocky stand und ging, war auch Don. Sie schliefen zusammen im Korb, fraßen aus einem Napf. Rocky war Dons großer Freund, obwohl ja auch Riecke, seine Mutter, da war.
Mehrfach wurde mir nun gutes Geld für Don geboten. Aus irgendeinem Grund, den ich selbst nicht benennen könnte, fand ich immer einen Grund, ihn nicht zu verkaufen.
Erst acht Monate später sollte ich erfahren, warum alles so gekommen war.
Plötzlich verschloss der Krebs den Darm unseres geliebten Rocky. Noch drei Wochen zuvor hatte er sich bei einer Saujagd an drei angeschweißten Sauen vortrefflich bewährt und Don eingejagt – nun mussten wir uns innerhalb weniger Stunden für immer von ihm trennen.
So blieb Rockys Erbe – Don. Es hatte wohl so sein sollen, dass er zu uns zurückkam!
Nun wünschen wir uns für Don ein langes, erfülltes Hundeleben. Er hat uns in diesem Jahr viel Freude auf der Jagd gemacht und ist ein ordentlicher Nachfolger für unseren Rocky geworden.
Ingeborg Völker-Engler
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Unser erster Jagdhund war Lea. Sie war das Produkt des liebestollen Försterdackels und einer Terrier-Mischlingsdame. Lea war schwarz mit weißer Brust und sah sehr edel aus. Vielleicht war es das, was zur großen Hundeliebe führte.
Jeden Tag ging nämlich an unserem Garten ein junger Mann mit einer riesigen schwarzen Deutschen Dogge mit einem weißen Brustfleck vorbei. Ein monumentaler Hund. Ich habe nie einen größeren gesehen.
Eines Tages passte ich nicht auf. Lea flitzt los. Da ist die Dogge!
Ich bin starr vor Schreck.
Der Doggenrüde jedoch glotzt mit verliebten Kalbsaugen auf das kleine Dingelchen zu seinen Füßen und beginnt die Kleine sanft zu bespielen.
Die Freundschaft der beiden hielt bis zu unserem Wegzug.
Wegen des Größenunterschiedes konnten die beiden nie ein Liebespaar werden. Frei nach dem Motto: „Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb“.
Lea ist nun schon lange über die Regenbogenbrücke gegangen, ihre große Liebe sicher auch. Ich kann für die beiden nur hoffen, dass sie sich dort endlich wiedergefunden haben.
Ingeborg Völker-Engler
ingeborg-voelker-engler@web.de
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Werden wir nun alle tierisch berühmt?
Kein Grund um abzuheben. Aber es freut mich mitteilen zu können, dass wir auf der Blogroll des Fernseh-Senders Tier-TV stehen: http:// http://www.tier.tv/BLOG.78.0.html . Das Stichwort lautet natürlich “Tiergeschichten”.
Edith von den Tiergeschichten
