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Die Himbeer’ lockt mit Farb und Duft
Den Sammler, Wanzen und die Schnecke.
Der Himbeerwurm, der fiese Schuft,
Macht Himbeerinn’res zum Verstecke.
Man nimmt die pralle, reife Beere,
Es schließt in Vorfreud sich der Mund.
Die Zunge prüft, was dieses wäre,
So länglich, frei beweglich, rund.
Zu spät, das Würmchen fand den Pfad,
Sprich Gaumensegel Richtung Magen.
Mit Fruchtaroma schmeckt’s nicht fad,
Wurm solo wär zu hinterfragen.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Einsortiert unter: Lyrik
Engel kommen auf leisen Pfoten,
sie sind Freunde, Gefährten und Friedensboten,
so sicher wie Hunde bellen und Tauben gurren -
so sicher steht fest: Engel schnurren …
Autor: Unbekannt
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Vipern, Nattern, Grubenottern
Wechseln ab und zu das Hemd.
Manchen Menschen, die verlottern,
Ist der Wäschewechsel fremd.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Dem Spieltrieb ist sie voll verfallen,
Sie kommt um Haus und Hof und Kegel
Und ist die Süchtigste von allen.
Es gilt ihr nicht Moral noch Regel.
Gewöhnlich sieht man diese Schlange
Verkatert in Gewässern treiben.
Das Mitgeschlängel predigt bange,
Doch wird sie Würfelnatter bleiben.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Hallo miteinander! Ich stelle mich mal vor. Ich bin die Leica, eigentlich heiße ich Blue of Chamber of Secrets und wurde am 25.08.2005 geboren. Mein Frauchen war schon ganz aufgeregt mich endlich zu sehen, denn sie begleitete mich von Anfang an.
Ein paar Wochen bevor ich auf die Welt kam, überlegte mein Frauchen sich einen tollen Namen für mich, schließlich braucht ein so schöner Hund wie ich auch den passenden Namen. Nach langem hin und her und langer Suche, stand mein Name fest: Leica … so sollte ich nun heißen, wenn ich endlich da bin.
Am 25.08.2005 war es dann so weit und mein Frauchen war schon ganz nervös mich endlich zu sehen. Ganz winzig und klein lag ich da mit meinen vier Brüdern und suchte verzweifelt die Milchbar. Mein Frauchen war sofort Feuer und Flamme für mich und konnte es nun nicht mehr abwarten mich endlich mitholen zu dürfen. Leider dauerte dies noch etwas, denn ich war ja noch so klein.
Mein Frauchen kam mich fast jeden Tag besuchen und ich durfte sogar, als ich etwas größer war, stundenweise zu Ihr nach Hause, also in mein neues Heim. Hui, da gab’s noch einen Hund! Hatte ich gleich ‚nen Spielkameraden, aber zum Toben musste ich schon noch ein wenig wachsen.
Als ich dann noch etwas größer wurde, blieb ich übers Wochenende bei meinem Frauchen, es gefiel mir recht gut. Lag da in so einem riesigen Bett mit meinem Frauchen und wir schmusten und kuschelten. Leider musste ich nach dem Wochenende wieder heim, denn um für immer zu bleiben war ich immer noch zu klein. Also wartete ich noch ein paar Wochen und ärgerte in der Zeit meine Brüder weiter. Natürlich kam mein Frauchen regelmäßig vorbei um nach mir zu sehen.
Endlich war es so weit, der Tag war gekommen, mein Frauchen holte mich ab und sagte “Komm, Leica, wir gehen heim!” … Hui, war das so schön, ich hatte ein zu Hause, obwohl bei meiner Mama ging’s mir auch sehr gut, aber nun hatte ich mein eigenes Frauchen, das ich mit niemandem teilen musste. Mann, war ich stolz.
Wir fuhren heim und daheim wartete schon der große Hund auf mich, mit dem ich gleich Freundschaft schloss. Weiter gab’s hier ‚ne menge Spielsachen, die ganz alleine mir gehörten. In jedem Zimmer steht ein gemütlicher Schlafplatz für mich, so dass ich überall, wo mein Frauchen gerade ist, mich gemütlich hinlegen kann um Ihr zuzusehen.
Und das tollste war und ist natürlich das Bett. Hei, war das groß. Habe mich gleich mal so breit darin gemacht, dass mein Frauchen, trotz dass ich so klein war, keinen Platz mehr hatte. Dort schliefen wir nun jede Nacht und ich wuchs und wurde immer größer.
Meine Kindheit war sehr schön … oft besuchten wir noch meine Mama und meine Geschwister (sogar heute sehe ich sie noch oft) und tobte mit Ihnen durch den Garten. Mein Frauchen hat auch nie viel geschimpft mit mir oder mich geschlagen. Kenne so was gar nicht.
Habe mein Frauchen oft geärgert, brauchte lange Zeit um stubenrein zu werden und habe auch mal ins Bett gemacht, den Teppich zerkaut und all die Dinge die ein junger Hund so macht gemacht. Aber immer hat mein Frauchen mir mit Geduld alles beigebracht und war nie richtig sauer auf mich.
Nun werde ich bald 2 Jahre alt und bin immer noch glücklich mit meinem Frauchen. Zwar ärgere ich sie ab und an immer noch, aber ich weiß Sie würde mich niemals wieder hergeben. Denn ich bin Ihr „Schatz“, sagt Sie immer, und Ihr ein und alles. Ich glaube wir werden uns für immer und ewig treu bleiben. Oft geht Sie aber für paar Stunden aus dem Haus, aber ich warte immer auf Sie und jedes Mal kommt Sie wieder zurück und bringt mir sogar oft was mit. Was zu futtern oder ein neues Spielzeug … als Entschädigung dafür, dass ich habe warten müssen.
Sie sagt mir immer, bevor Sie aus dem Haus geht, dass Sie arbeiten geht um mir viele Hundekuchen kaufen zu können und ich soll schön brav sein und aufpassen. Natürlich mach ich das dann auch. Wer macht das nicht für einen Hundekuchen?! Ach, mein liebes Frauchen, ich schätze es sehr, dass Du mich so liebst und danke Dir, dass Du für mich da bist…ich werde es auch IMMER für Dich sein.
***
So, meine Leica, nun bin ich aber dran! Hast ja schon viel erzählt. Ja, wie schön war die Zeit, als Du endlich da warst. Mann, war ich glücklich! Noch glücklicher war ich, als ich Dich endlich heim nehmen durfte.
Ich bin sehr froh, mich für Dich entschieden zu haben, und Du weißt auch, dass ich Dich niemals wieder hergeben werde und uns nichts und niemand auseinander bringt. Eigentlich muss ich Dir ja danken, dass Du immer für mich da bist. Du wartest auf mich, freust Dich immer wieder aufs neue, wenn ich heim komme, hörst mir zu, tröstest mich, freust Dich mit mir und schaust mich mit so einer Hingabe an, dass ich jedes mal vor Freude weinen könnte, wenn ich in Deine wundervollen Augen blicke.
So, wie Du mich begleitest und begleiten wirst, werde ich Dich auf alle Deinen Wegen begleiten, egal ob sie mal schwer oder auch leicht sein werden. Ich werde Dir zur Seite stehen so wie Du mir zu Seite stehst, denn ich liebe Dich, meine kleine Leica.
Autor: Susanne
Susanne-Maria-Anna@gmx.net
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Die Würmin, die ein Erdloch hatte,
Sprach tröstend auf den Nachwuchs ein:
Geduld ihr kleinen Nimmersatte,
Ich bring euch eine Amsel heim.
Der Mutterwurm verließ die Erd’
Und kehrte prustend, keuchend wieder.
Die Amsel wurde rasch verzehrt,
Im Anschluss sang man Erdwurmlieder.
Warum nicht so, wie hier geschildert?
Das Leben ist so vielgeschichtet.
Geschichten, fantasiebebildert,
Erscheinen neu, wenn umgedichtet.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Adele Sansone: Amelie, Knödel und Co.
Adele Sansone: Amelie, Knödel und Co. Mit schwarz-weiß-Illustrationen der Autorin, A-Wien 2007, Novum-Verlag, ISBN: 978-3902536457, 188 Seiten, flexibler Einband, Format 13,5 x 21,5 x 1,2 cm, EUR 15,50. Für Kinder ab 9 Jahren.
Im ersten Band der Reihe, AMELIE – SCHATTEN IM DUNKEL, war die damals 10-jährige Amelie mit ihren Eltern vom Dorf in ein Häuschen am Stadtrand gezogen. Dank ihrer offenen und sympathischen Art hat die couragierte Amelie in ihrer neuen Umgebung schnell eine gute Freundin gefunden: eine tierliebe alte Dame, die sie „Oma Gerber“ nennt und die für sie schon bald zur wichtigsten Bezugsperson neben ihren Eltern wird.
Die Fortsetzung, AMELIE, KNÖDEL & CO, beginnt ein Jahr nach den Abenteuern von Band 1. Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, und Amelie bereitet sich im Geiste schon auf den Besuch der weiterführenden Schule vor.
Ob sie dort wohl neue Freunde finden wird? Der aufgeweckte Florian, der ebenfalls mit Oma Gerber bekannt ist und der kaum je ohne sein Fahrrad gesichtet wird, scheint ja ganz nett zu sein. Und das ängstliche Schlüsselkind Isabella, das insbesondere von dem großspurigen Mitschüler Marco gemobbt wird, weckt Amelies Beschützerinstinkte.
Es dauert nicht lange, da bekommt Oma Gerber nicht nur regelmäßigen Besuch von Amelie sondern vom gesamten Freundeskleeblatt. Oma Gerber kümmert sich eben nicht nur liebevoll und engagiert um Tiere in Not, sondern auch um Menschenkinder.
Als Florian einen Beinahe-Zusammenstoß mit einem Auto hat und stürzt, wobei sowohl sein Fahrrad als auch er ein paar ordentliche Schrammen davontragen, ahnt noch niemand, dass das der Beginn eines aufregenden Abenteuers ist. Niemand von den Menschen, besser gesagt. Denn die Tiere von Oma Gerber wissen längst mehr: Sie sind einer Kreatur begegnet, die im Wald sitzt und fürchterlich heult.
Auch Florian hat das unheimliche Heulen schon gehört – was ihm vor lauter Schreck einen weiteren Sturz vom Fahrrad beschert hat. Was ist das nur? Ein Ungeheuer? Ein Geist? Oder doch etwas höchst Irdisches? Ahnt Oma Gerber vielleicht, was dahintersteckt? Schließlich geht ja das Gerücht um, dass sie die Sprache der Tiere verstehe …
Doch das Ungeheuer muss erst einmal warten, denn Amelie & Co haben ganz andere Probleme: Dem miesen Mobber Marco sind nämlich 50 Euro abhanden gekommen, und sowohl Amelie als auch die schüchterne Isabella geraten unter Diebstahlsverdacht.
Mobbing, „Monster“, Fahrerflucht – das sind gleich drei große Herausforderungen für Amelie und ihre Freunde. Zum Glück können sie auf die Hilfe von Oma Gerber zählen. Sie hat bislang noch immer gute Ideen gehabt, wenn es darum ging, die Probleme ihrer zwei- und vierbeinigen Schützlinge in den Griff zu bekommen. Und eines ist sicher: Oma Gerber lässt sich – genau wie Amelie – von Hindernissen, überraschenden Wendungen und unerwarteten Zusammenhängen nicht aus dem Konzept bringen.
Wer „Knödel“ aus dem Buchtitel ist, das sei hier aus Gründen der Spannung noch nicht verraten. Und welche Rolle eine hilfsbereite Tierärztin, ein beherzter Polizist, ein angeblicher Chauffeur, ein grantiger Automechaniker und der einsame Inhaber eines Lebensmittelgeschäfts spielen, sollte man ebenfalls am besten selber lesen.
Dieses spannende und vergnügliche Buch mit sympathischen Heldinnen und Helden macht Spaß, auch wenn man der Zielgruppe der Neunjährigen schon eine Weile entwachsen ist. Auf nette und unaufdringliche Weise haben die Figuren Vorbildcharakter. Sie gehen mit wachem Blick für die Sorgen und Nöte ihrer Mitgeschöpfe durch die Welt und greifen mutig ein, wo immer ihre Hilfe benötigt wird.
Wie Amelie und ihre Freunde aussehen, erfahren wir übrigens aus erster Hand: Die Autorin, die sich auch als Illustratorin einen Namen gemacht hat, hat das Buch selbst mit schwarz-weiß-Zeichnungen liebevoll bebildert.
Eine besondere Freude an dem Buch werden all diejenigen Leser haben, deren Wurzeln – wie die der Rezensentin – im österreichischen Sprachraum liegen. Auch wenn die Romanfiguren keinen Dialekt sprechen: Manche Formulierungen rufen einem doch auf charmante Weise heimatliche Klänge in Erinnerung.
Um die Abenteuer von AMELIE, KNÖDEL & CO verstehen zu können, ist es nicht zwingend erforderlich, den Vorgängerband AMELIE – SCHATTEN IM DUNKEL zu kennen. Wer ihn aber nach Lektüre des vorliegenden Bands lesen möchte, kann dies natürlich tun. Es lohnt sich! (Eine Buchbesprechung dazu finden Sie bei http://www.tiergeschichten.de in der Rubrik BÜCHER.)
Die Autorin: Adele Sansone, geboren in Niederösterreich, lebt heute in Tirol. Seit 1995 arbeitet sie als freie Kinder- und Jugendbuchautorin und Illustratorin. Sie hat für ihre Arbeit bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, so zuletzt den Kinder- und Jugendliteraturpreis des Landes Steiermark.
Rezensent: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com
http://edithnebel.wordpress.com
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Ich fühle mich als Mitgestalter
Am eignen Wohl und Daseinssinn.
Mein Vetter, der Zitronenfalter,
Sieht leider wenig Zweck darin.
Er sollt’, sein Name sagt es ja,
In einem fort Zitronen falten.
Nun sitzt er völlig ratlos da.
Ich würde auch auf Trübsal schalten.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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Ich schreckte hoch. Da war doch was! Ich stieg aus dem Bett und guckte mich verstohlen um … Da war es wieder: Ein leises Knabbern. Ich ging in die Küche, um etwas zu trinken und um den “Traum” “wegzukippen”. Ich rannte in mein Zimmer da war es wieder. Spinne ich etwa?!
Ich legte mich im Wohnzimmer auf die Couch, um dem Geräusch zu entfliehen. Krzzzzzz … krzzzzzz …
OH NEIN!
Ich hielt mir die Ohren zu und……. HÖRTE ES TROTZDEM! -
MISTMISTMIST!!!
Ich suchte noch Mal und wechselte dabei den Raum.
Jetzt SAH ich es!
EINE MAUS!!! Sie hatte an den Bodenbelegen herumgeknabbert!
Mein Ausruf war: “Kleiner Geist!”
Ich setzte sie in den Keller und kaufte am nächsten Tag einen Käfig, drei weitere Mäuse, Trinken, Fressen, einen Schrank dafür, Streu, Heu, eine Heuraufe, einen Fressnapf, ein großes Schlafhäuschen und Schlafwatte für das Häuschen.
Ich habe meinen “kleinen Geist” und die anderen zwei jetzt richtig lieb gewonnen!
Autor: Sabrina Hagemann
s-hagemann@aol.com
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Quappentreff im Rosenteich,
Ein sommerliches Ritual.
Festbankett im Tümpelreich,
Beim Jungfroschtanz gibt’s Damenwahl.
Molche blinzeln aus den Algen,
Sie sehen Taumelkäfer purzeln.
Zwei Elritzenbuben balgen
Sich spielend um die Röhrichtwurzeln.
Gelbrandkäfer sieht man flitzen,
Es glänzt das Wasserspinnennest.
Herrlich ist es, dazusitzen,
Als Gast beim großen Quappenfest.
Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at
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