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In der Nähe von Johannesburg liegt eine grosse Tierfarm mit vielen Wildtieren aus Südafrika. Eine Nilpferdkuh bekam ein Junges mit dem Namen Huberta. Dem Muttertier und Huberta ging es gut, bis eines Tag ein Nashorn zum Wasserloch kam.
Das Nashorn wollte zum Wasserloch und ein Bad nehmen. Die Mutter von Huberta dachte, dass ihr Junges in Gefahr ist und stellte sich dem Nashorn entgegen. Es kam zum Kampf und die Mutter von Huberta verlor und starb kurz darauf.
Nashörner sind im allgemeinen sehr launische Tiere. An einem Tag weiden sie friedlich mit anderen Wildtieren und am nächsten Tag greifen sie diese Tiere an. Wenn es um ihr Revier oder das Wasserloch geht, so verstehen sie keinen Spass.
Huberta war jetzt ganz alleine und sehr traurig. Der Farmer bekam dieses Drama mit und überlegte, was er für Huberta unternehmen konnte. Er kam auf eine sehr gute Idee.
Auf seiner Farm hat er auch Kühe. Ein junges Kalb mit dem Namen “Rosalinde” hatte auch seine Mutter verloren.
So beschloss der Farmer, dass er Rosalinde zu Huberta brachte. Beide Tiere, so unterschiedlich sie auch aussahen, verstanden sich von der ersten Minute sehr gut. Wo Rosalinde hinging, da ging Huberta auch hin. Wo Huberta hinging, da ging auch Rosalinde hin.
So ist eine traurige Tiergeschichte, noch einmal gut ausgegangen! Rosalinde und Huberta sind nun schon ausgewachsen, aber immer noch unzertrennbare Freunde.
Autor: Ulrike
leuge@iafrica.com
http://www.kapstadt.org
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