Weltgrösste Tiergeschichtensammlung


Geschichte einer Sommerliebe
1, 20 November, 2009, 5:07
Gespeichert unter: Hunde

Der Sand scheuerte zwischen ihren Zehen, wenn sie, wie jeden Tag, ihr Revier auf der Insel ablief. Am Strand fand sie manchmal Reste, die von den Badegästen zurückgelassen worden waren; in den Hinterhöfen der Restaurants durchwühlte sie den Abfall nach Brauchbarem. Wer sie sah, schenkte ihr keinen zweiten Blick. Struppiges Fell, glanzlose Augen, hängende Ohren, eingezogener Schwanz. Die Einwohner duldeten sie, die meisten jedenfalls. Mit den Jahren hatte sie gelernt, den Steinewerfern auszuweichen. Ein leichtes Hinken war die Folge davon, dass sie in ihrer Jugend nicht vorsichtig genug gewesen war. Fremde warfen ihr manchmal etwas Fressbares zu, hielten sie aber sonst auf Abstand.

Ihr Leben verlief in den immer selben Bahnen. Bis an einem schönen Sommertag ein Mann ganz allein am Strand entlang ging. Sein Gang war langsam und müde, sein Kopf gesenkt. Von Zeit zu Zeit bückte er sich, hob einen Stein auf und warf ihn ins Wasser. Als er sie erblickte, ging er in die Hocke und rief sie leise zu sich. Beim ersten Mal reagierte sie mit einem Knurren, kam nicht näher, lief aber auch nicht weg. Am nächsten Tag kam er wieder, und auch am Tag darauf. Bei der zweiten Begegnung wurde sie neugierig und sah ihm ins Gesicht, gerade in seine traurigen Augen. Dabei spitzte sie die Ohren, eines ganz hoch, das andere in der Hälfte geknickt, was ihr ein drolliges Aussehen verlieh, und ihn zum Lächeln brachte. Mehr geschah nicht, bei diesem zweiten Mal. Beim dritten Mal näherte sie sich vorsichtig seiner dargebotenen Hand, so dass sie, wenn sie sich ganz lang streckte, daran schnuppern konnte. Er roch gut, wie eine Erinnerung an die Welpenzeit.

Als sie das nächste Mal zum Strand kam, hielt sie bereits Ausschau nach dem Fremden. Kaum hatte sie ihn erblickt, begann ihr Schwanz vorsichtig zu wedeln. Diesmal ließ sie sich von ihm sogar über den Kopf streicheln und rannte spielerisch den geworfenen Stöcken hinterher. In der folgenden Zeit gewöhnte sie sich daran, dass er täglich mit ihr spielte und sie streichelte. Voller Vertrauen wälzte sie sich zwischendrin auf den Rücken und ließ sich den Bauch mit den alten Kampfnarben kraulen.

Ihr Schritt wurde stolzer, ihr Fell glänzte und ihre Augen leuchteten, wenn sie neben dem Mann am Strand entlang lief. Er erzählte ihr von seinem Leben auf der anderen Seite des Wassers und sie hörte aufmerksam zu, auch wenn sie es nicht wirklich verstand. Wie schön die Welt jenseits der Insel sei, und wie unendlich groß, davon sprach er. Mitnehmen wolle er sie, er habe ein schönes Haus und sei ganz alleine. Sehnsüchtig schweifte sein Blick dabei übers Wasser. Manchmal, wenn er im Sand saß und sprach, schien sie doch etwas zu verstehen, legte ihm die Schnauze aufs Bein und blickte ihn unverwandt an.

Eines Tages kam er nicht mehr alleine an den Strand. In seiner Begleitung waren andere Urlauber, Männer und Frauen. Sie unterhielten sich und lachten viel; er lachte am lautesten. Die Hündin lief neben der Gruppe her, keiner beachtete sie. Erwartungsvoll legte sie ihren Lieblingsstock vor seine Füße. Doch der Mann hatte kaum einen Blick für sie, strich ihr nur abwesend mit der Hand über den Kopf. Voller Hoffnung versuchte sie ihr Glück am nächsten und am übernächsten und am darauf folgenden Tag. Doch gleichgültig, ob sie ihn mit schief gelegtem Kopf ansah, ihm ein Stück Holz hinlegte oder leise bellte, mehr als eine flüchtige Berührung kam nicht von ihm. Hatte er doch jetzt Freunde, die ihm zuhörten und ihn verstanden. Besonders mit einer Frau unterhielt er sich oft, ging mit ihr auch allein am Strand spazieren, erzählte ihr von der großen Welt jenseits des Wassers. Dabei ruhten seine Augen erwartungsvoll auf ihr. Sie hörte ihm zu, legte ihm dabei die Hand auf den Arm und antwortete mit Sätzen, die er hören wollte. Am Ende des Urlaubs war sie es, die ihn von der Insel nach Hause begleitete.

Die Hündin blieb allein zurück, trug ihren Stock am Strand entlang, suchte jeden Tag dieselben Plätze auf. Oft lag sie am Strand, den Kopf auf die Pfoten gelegt, den Blick aufs Wasser gerichtet. Im Winter war dann alles wieder, wie es immer gewesen war. Sie lief ihre Runden, suchte nach Futter, war auf der Hut vor Kämpfen. Erneut verlor ihr Fell den Glanz, den Schwanz klemmte sie wieder zwischen den Hinterläufen ein. Nur manchmal, da hob sie den Kopf, schnupperte in den Wind und stellte die Ohren auf. Vielleicht, nur vielleicht, war da ein vertrauter Geruch in der Luft, wie aus der Welpenzeit.

Foto: © dalmatiner http://www.pixelio.de

Autor: Sabine Kern
kernhalsenb@aol.com

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Momo wird Freigänger
1, 19 November, 2009, 6:25
Gespeichert unter: Katzen

Kater Momo ist ein ganz besonderer Kater. Über ihn habe ich einige Geschichten geschrieben. Hier ist eine davon.

Kater Momo gehörte zur Rasse der Siam-Katzen, ein alter Thai-Kater also, der etwas Mystisches hatte. Kater Momo fuhr gerne im Auto mit und erschreckte uns manchmal fast zu Tode, nämlich dann wenn er sich heimlich ins Auto schlich und auf dem Rücksitz wartete bis das Auto los fuhr, um dann mit einem kühnen Sprung auf dem Vordersitz zu landen und uns mit seinen großen blauen Augen unschuldig an zu schauen.

Kater Momo liebte nur einen Menschen und das war Danny, mich maunzte er manchmal an, aber mit Danny „redete“ er sehr viel. Und noch eine Leidenschaft besaß er: Lange Spaziergänge waren seine Lieblingsbeschäftigung. Da ging er ganz geschickt vor. Er wartete meistens, bis einer von uns das Haus verließ, dann schlich er hinterher, aber so geschickt, dass man ihn nicht bemerkte. Nicht selten geschah es, dass er plötzlich in unserer kleinen Kneipe, wo wir ab und zu einkehrten, neben uns auf einem Stuhl saß und fröhlich miaute.

Als wir Momo abholten, war er ein richtiger Einzelgänger gewesen und hatte nie aus dem Haus gedurft. Danny gefiel das gar nicht und er gewöhnte ihn langsam nach draußen. Als Momo das erste Mal hinaus ging setzte er sich zuerst hin und bestaunte die Gräser und Blumen die sich leise im Wind bewegten. Nach einer Weile hüpfte er wie ein junges Böcklein hin und her, sauste plötzlich los um sich dann wie wild um sich selbst zu drehen. Es war ein Bild für Götte,r und ich lachte weil es so lustig aussah. Jetzt hatte ich ihn beleidigt, er drehte sich um und ging ins Haus.

Irgendwann fing er an Mäuse zu fangen und sie ins Haus zu bringen. Er legte sie mir vor die Füße und ging erst dann wieder, wenn ich ihm über den Kopf streichelte und lobte. Nur eine Sache dauerte sehr lange: Die Sache mit der Katzenkiste. Er wollte sie weiter benutzen und nicht nach draußen gehen. Nach dem Essen brachte ich ihn hinaus und wartete, dass er sein Geschäft verrichtete. Aber er tat es nicht. Er kam wieder rein und ging auf sein Kistchen.

Dann stellte Danny sein Kistchen vor die Tür und er begriff, was er tun sollte. Endlich hatte er gelernt, auf das Katzenkistchen zu gehen, das vor der Türe stand, und nicht im Zimmer herum zu stänkern. Und wir konnten wieder in Ruhe unser Essen genießen – ohne den herben Duft von Kater Momo.

Foto: © Melmonth / http://www.pixelio.de

Autor: Ursula Geier, November 2009 UrsulaGeier@web.de
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Tom Liehr: Pauschaltourist
1, 18 November, 2009, 6:12
Gespeichert unter: Bücher

Tom Liehr: Pauschaltourist, Berlin 2009, Aufbau Verlag, ISBN 978-3-7466-2533-1, 335 Seiten, Softcover, 11,5 x 19 x 2,2 cm, EUR 8,96 (D), EUR 9,20 (A)

„Ich bin achtunddreißig, lebe mit einer Frau und zwei Katzen zusammen, habe Publizistik studiert und im Nebenfach Literaturgeschichte, arbeite als Hiwi für ein Reisemagazin und hocke in einem gefängnisartige Touristen-Lager, das sich auf einer Insel befindet, die wie ein Atomwaffentestgebiet aussieht. Dazu trinke ich mit Erdöl verschnittenen Wodka und Bier, das vermutlich als Abfallprodukt bei der Kunststoffherstellung gewonnen wird.“ (S. 45)

Nikolas Sender, 38, reißt in der Redaktionskonferenz die Klappe ein bisschen zu weit auf und hat plötzlich einen sechswöchigen Höllenjob an der Backe. Aus dem Mund seines Chefredakteurs hört sich das so an: „Wir könnten jemanden losschicken, der sich nur Pauschalangebote anschaut, vier, vielleicht sogar drei Sterne und weniger. Anonym. Und darüber berichtet. Jeweils eine Woche, mit allem Drum und Dran.“ (S. 21)

Nicks Partnerin auf diesem Horrortrip ist ausgerechnet Nina Blume, die trinkfeste Chefin des Ressorts Weltreisen, die unter Flugangst leidet, eine Vorliebe für geschmacklos-enge Kleidung hat und stets ihren Pudel Bimbo mitschleppt. Na, Mahlzeit, das kann ja heiter werden! Wird es auch, zumindest für den Leser, wenn Nick und Nina samt Pudel mehrere Wochen lang durch die Pauschaltouristen-Hölle gehen.

Gran Canaria: Abgezockt und ausgeknockt
Ihre erste Station ist Gran Canaria. Dort treffen die beiden auf ein merkwürdiges Ritual, das sie fortan begleiten wird: das Reservieren der Hotelliegen am Pool mittels Badetüchern – morgens um halb fünf. Sie begegnen tragischen Figuren wie Jens, der nach einem Schlaganfall Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis hat und seither mit seiner Frau Jahr für Jahr ins selbe Hotel kommt, weil er sich dort noch von seiner Hochzeitsreise her auskennt. Urlaub in der Endlosschleife.

Nach einer Nacht mit einer elfengleichen Schönheit sind Nicks gesamte Wertsachen weg. Dafür hat er nun Filzläuse. Die Ersatzbeschaffung von Laptop und Kamera endet im Fiasko, weil Nick sein Helfersyndrom nicht im Griff hat.

Was ihre Mitmenschen beißt, für den Aufenthalt in so einer Touristen-Massenabfertigungsanlage einen Haufen Geld zu bezahlen und das ganze auch noch toll zu finden, erschließt sich weder Nick noch Nina. Ihr erster Artikel über dieses Reisefiasko schlägt ein wie eine Bombe. Privat läuft’s eher bescheiden: Nicks langjährige Lebensgefährtin Silke schickt ihn telefonisch in die Wüste, weil sie einen anderen hat. Sie räumt die gemeinsame Wohnung aus und verschwindet.

Marokko: Fischnudeln und Reptilienschnitzel
Schlimmer kann es nicht mehr kommen, denkt sich Nick, und reist mit seiner Kollegin weiter nach Agadir. Nach diversen haarsträubenden Vorfällen fliegen sie dort aus dem Hotel und landen in einem heruntergekommenen Clubhotel, in dem Fischnudeln, Reptilienschnitzel und graubrauner Matsch serviert werden Das jedenfalls ist Nicks Interpretation. Dem Chefanimateur Jacky bescheinigt Nick „die gleiche niederschmetternde Abgerocktheit“ wie dem gesamten Club (S. 144).

Nick und Nina begegnen einer Freundesclique aus Rostock und zwei, äh, Filmproduzenten. Bei einem peinlichen Showauftritt trifft Nick das Komikzentrum des Publikums, beim Bogenschießen trifft er etwas, worauf er gar nicht gezielt hat. Und bei einem Ausflug trifft er auf einen Reiseleiter, der mit missliebigen Gästen kurzen Prozess macht.

Auch der zweite Artikel kommt hervorragend an. „Auf diesem Niveau muss es weitergehen“, befiehlt Chefredakteur Heino Sitz (S. 172), drückt Nick und Nina etwas Schmerzensgeld in die Hand und schickt sie weiter nach Mallorca.

Mallorca: Die Mütter-Mafia schlägt zu
Vor dem Abflug wird Nick noch von seiner Ex Silke abgefangen, die ihm Wichtiges zu sagen hat. Nur wer ihr neuer Lover ist, das sagt sie nicht. Dafür ahnt er, wer Ninas verheirateter Freund ist, den sie auf Mallorca trifft. Und dass der Mann sie verarscht, das ahnt er auch. Nina sieht das natürlich anders. Das könnte Nick zwar egal sein, ist es aber nicht. Die gemeinsamen Erlebnisse in der Touristenhölle haben die beiden Kollegen zusammengeschweißt, und Nick ist klar geworden, dass Nina Blume im Grunde schwer in Ordnung ist.

Auf Mallorca gibt es Ärger mit einer wild gewordenen Mütterhorde, die kollektiv auf einen vermeintlichen Kinderschänder losgeht. Mit Nick geht wieder der gute Samariter durch, und Oliver von Papening, das Müttermobbingopfer, erweist sich als dankbar, wohlhabend und gut vernetzt. Er kennt sogar Nicks und Ninas Chef. „Mutterschutz“ heißt der Artikel, den die beiden über Mallorca abliefern. Und schon sitzen sie im Flugzeug nach Portugal.

Portugal: Angeschmiert und abgeführt
Inzwischen fühlt Nick sich unterwegs wohler als Zuhause, wo nichts und niemand mehr auf ihn wartet, und er kann sich eine Rückkehr an den Redaktionsschreibtisch kaum mehr vorstellen. Im Hotel begegnen sie Barbara, die daheim auch nichts mehr hält, und die von einem Neuanfang an der Algarve träumt. Alles ist ihrer Meinung nach besser als Bielefeld.

Ein junges niederländisches Ehepaar entpuppt sich ebenfalls als nette Bekanntschaft. Weniger erfreulich hingegen verläuft Nicks zufälliges Zusammentreffen mit einer Dame des horizontalen Gewerbes und ihrem Beschützer. Selbst das filmreife Eingreifen des beherzten Niederländers kann da nichts mehr retten: Nick landet im portugiesischen Knast.

Durch Zufall erfährt unser Redakteur nun auch noch, wer ihm Lebensgefährtin Silke ausgespannt hat –und ist wie vom Donner gerührt. Wenigstens Nina ist glücklich. Ihr Lover hat versprochen, sich scheiden zu lassen.

Ägypten: Hühnchen rupfen im Nobelrestaurant
Ägypten ist die letzte Station dieser Touri-Ochsentour. Diese Etappe der Reise beginnt mit einer erfreulichen Begegnung beim Abflug und geht damit weiter, dass jemand gleich nach der Landung Ninas Koffer klaut. Ferner stellt sich die Frage, ob man eine naive Verkäuferin vor einem Heiratsschwindler warnen sollte oder nicht. Die Reise endet mit einem geschickt eingefädelten Showdown, bei dem in einem Nobelrestaurant diverse Personen zusammentreffen, die noch ein Hühnchen miteinander zu rupfen haben. Das hat Konsequenzen …

Kaputte Typen, kaputte Träume
Zart besaitet sollte man für diese Lektüre nicht sein. Hier fallen schon mal deutliche bis derbe Worte. Wer das abkann, wird sich köstlich amüsieren und nicht umhin können, bei der einen oder anderen Szene laut loszulachen.

Manchmal bekommt man direkt Mitleid mit den schonungslos durch den Kakao gezogenen Urlaubszielen. Nein, möchte man am liebsten ausrufen, so öde und schrecklich ist es dort wirklich nicht! Und gar so kaputt und bescheuert wie im Buch sind die Leute in Wahrheit auch nicht. Oder doch …? Es kommt einem erschreckend vieles bekannt vor. Das Körnchen Wahrheit in den Geschichten hat schon Felsbrockengröße.

Doch das Buch ist mehr als eine saukomische Ballermann-Satire. Die Personen in dem Roman machen sich Gedanken über das Leben, über Ziele, Pläne und Träume. Ihre eigenen, und die der anderen. Freundschaften, Liebes- und Geschäftsbeziehungen werden hinterfragt, in Frage gestellt, beendet oder begonnen. Und am Schluss ist nichts mehr wie es war.

Was aus den Personen (werden) wird, denen Nick und Nina auf ihrem Horrortrip begegnet sind, das erzählt uns der Autor im Epilog. Diese höchst vergnüglichen Ausblicke setzen den abgefahrenen Geschichten in dem Buch noch die Krone auf. Manch einem gönnt man sein Schicksal von Herzen. Bielefeld-Barbara, zum Beispiel. Und auch Emad, dem ägyptischen Hallodri.

Der PAUSCHALTOURIST bietet tierisch komische Unterhaltung mit Sinn und Verstand – und fernab jeder political correctness. Vielleicht sollte man das Buch im Urlaub lesen. Egal, was einem dort dann widerfährt: Es wird einem halb so schlimm vorkommen …

Rezensent: Edith Nebel
EdithNebel@aol.com
     
http:// edithnebel.wordpress.com



Ursula Geiers Story in „Geliebte Katze“, September 2009
1, 17 November, 2009, 11:46
Gespeichert unter: Internes

Diesmal kann ich nichts dafür … dass die Story einer „unserer“ Autorinnen in der Zeitschrift „Geliebte Katze“ erschienen ist. Als Ursula Geiers Geschichte „Blaue Augen und scharfe Krallen“ im September 2009 in dem Magazin abgedruckt wurde, kannte sie unsere Seite noch gar nicht. Aber irgendwie ist’s doch immer ein Qualitätsbeweis, wenn das, was wir hier so veröffentlichen, auch gut genug für Magazine und Bücher ist. Deshalb habe ich das Septemberheft herausgekramt, als hier in den Kommentaren das Gespräch auf die Geschichte kam, und die Doppelseite für unseren Blog gescannt. Beweisführung, sozusagen.

Ursula Geier ist hier mit den Beiträgen http://tiergeschichten.wordpress.com/2009/11/13/napoleon-du-bist-mein-held/ und http://tiergeschichten.wordpress.com/2009/11/06/cimba-wandert-widerwillig-aus/ vertreten. Und wenn es nach mir geht, dürften es gerne noch mehr Geschichten werden. ;-)

Edith von den Tiergeschichten



Novembermoor
1, 17 November, 2009, 7:15
Gespeichert unter: Rosmaringo

Die Birke winkt mit letztem Blatt,
Der Moorfrosch liegt im Torf, erstarrt.
Verschwunden altes Farbensatt,
Die Morgenluft friert Gräser hart.

Wie milchig weiße Fahnenbahn
Zieht Nebel zähe bodennah.
Das Knabenkraut setzt Raureif an,
Nur Vogelstimmen dort und da.

Bald deckt der Flocken reines Weiß
Das wartende Novembermoor.
Selbst Flackergeister fliehen leis,
Hinaus durchs offne Schwadentor.

Foto: © Knipserlein (A.Dreher) / http://www.pixelio.de

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Übergabe
1, 16 November, 2009, 6:06
Gespeichert unter: Rosmaringo

Noch grast das Vieh auf bleichen Matten,
Sucht Sonnenplätze, die schon rar.
Der nahe Wald wirft lange Schatten,
Im Laub verfängt sich Spinnenhaar.

Ein Bild des Friedens, Pinselzauber,
Die Stille bricht nur Schellenklang.
Ein Hörnchen putzt die Pfoten sauber,
Die Spatzen kuscheln winterbang.

So führt der Herbst in weiße Zeiten,
Versteckt den Farbentopf im Hain.
Man sieht ihn aus dem Lande schreiten,
Die Möwe führt den Winter ein.

pq_khe_im_nebel

Foto: © pgm (Paul-Georg Meister)/ http://www.pixelio.de

Autor: Ingo Baumgartner
rosmaringo@aon.at

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Napoleon, du bist mein Held
1, 13 November, 2009, 6:03
Gespeichert unter: Hunde

Schon als Napoleon zu uns kam, ahnten wir dass er ein ganz besonderer Hund war. Seine Augen schauten noch ganz verwundert in die Welt, so wie es bei kleinen Welpen ist, später änderte sich das, und er bekam einen spitzbübischen Blick.

Das kleine Bündel Hund hatte ein schwarzes braunes und weiß geflecktes Fell. Er sah so unschuldig aus, so als ob er kein Wässerchen trüben könnte, dabei hatte er es faustdick hinter seinen Schlappohren.

Napoleon war eine Mischung aus Beagle und Dackel, etwa 35 cm hoch mit krummen Dackelbeinchen und Beagleohren, aber ganz schön stämmig gebaut. Sein Vater ein Dackelhund, seine Mutter eine Beaglehündin, beide ganz lieb, wobei der Dickkopf seines Vaters und die Liebenswürdigkeit seiner Mutter zu gleichen Teilen in Napoleon vereint waren.

Am liebsten hielt sich Napoleon bei den Kühen auf, er jagte sie und bellte laut wenn sie “Muh“ machten. Doch damit nicht genug, er zwickte sie auch in ihr Euter und freute sich diebisch wenn er sie erwischte. Eines Tages, Napoleon hatte gerade wieder eine Kuh ins Euter gezwickt, trat ihn diese mit ihrem Fuß so heftig, dass der kleine Hund in hohem Bogen durch die Luft flog. Seit diesem Tag zwickte Napoleon keine Kuh mehr ins Euter.

Dafür stellte er andere kleine Dinge an, er holte wenn keiner hin sah, die Schnitzel vom Teller, versteckte Socken und zerbiss mit Begeisterung Hausschuhe. Und immer sah er so unschuldig aus, dass ihm keiner böse sein konnte.

Sein Lieblingsplatz war in der Küche auf der großen Eckbank die um den Kachelofen herum gebaut war. Dort schlief und träumte er, oft mit unserer Katze Karla die auch aus seiner Schüssel fressen durfte.

Als Napoleon größer geworden war, verliebte er sich in eine langhaarige Dackeldame und saß stundenlang vor der Haustüre wo sie wohnte. Er gab auch nicht auf als es bitter kalt wurde und er fast erfroren wäre. Hätten die Leute Napoleon nicht ins Haus geholt, er hätte mit Sicherheit nicht überlebt. Und er war so treu, das er viele Jahre immer wieder vor der Haustüre jener Dackeldame saß. Alle anderen Hunde waren schon nachhause gegangen, nur Napoleon wartete immer noch auf seine große Liebe.

Eines Tages, mein Mann schob noch eine Pizza in den Ofen und legte sich auf die Eckbank um auf die Pizza zu warten, dabei muss er eingeschlafen sein. Er wachte erst auf als ihn Napoleon am Hemd zog und wie ein Verrückter bellte. Die ganze Küche war schon voller Rauch und die Pizza schwarz und verkohlt. Napoleon bellte und zerrte an meinem Mann bis er aufstand und die Fenster öffnete. Napoleon hat meinem Mann das Leben gerettet, dieser treue Hund erkannte die Gefahr und handelte. Ohne Napoleon wäre Schlimmes passiert, das ganze Haus hätte abbrennen können.

BRANDSCHUTZ

Foto: © Sternschnuppe1 (Rike) / http://www.pixelio.de

Autor: Ursula Geier, Oktober 2009
UrsulaGeier@web.de
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Das Monster in der Metro
1, 12 November, 2009, 6:12
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Monster sind in den Filmen Hollywoods zuhause, das ist erwiesen. Und in der Regel sind sie das Produkt blühender Fantasie. Hierzulande trifft man sie eher selten. Meistens werden sie als grauenhaft fellbesetzte Biester dargestellt. Wobei … fellbesetzt könnte schon hinkommen. Was mich jedenfalls betrifft, so wasche ich meine Hände in Unschuld.

An jenem denkwürdigen Tag hatte ich in Stuttgart zu tun und Miezka und Mowgli dürfen natürlich mit. Für Mowgli ist es die erste längere Reise. Er macht es sich auf der hinteren Ablage bequem, während Miezka eine zeitlang interessiert aus dem Seitenfenster schaut. Unterbrochen wird die Fahrt nur durch zwei kurze Pausen, bei denen die beiden Fellnasen aus dem Auto dürfen, natürlich an der Leine.

Nun ist es so, dass vor allem in Stuttgart eines knapp und teuer ist: Parkplätze! Folglich beschliesse ich in meiner allumfassenden Weisheit, statt mit dem eigenen Spritfresser mit der Straßenbahn in die Innenstadt zu fahren. Also wird das fahrbare Unterteil in einem Vorort geparkt und eben jenes oben erwähnte Vehikel zur Fahrt ins Zentrum der schwäbischen Metropole benutzt.

Ein großer Teil der Stuttgarter Straßenbahn verläuft unterirdisch und nennt sich deshalb U-Bahn, sozusagen die schwäbische Metro. Miezka habe ich dabei auf dem Arm, Mowgli sitzt ausnahmsweise nicht auf der Schulter. Denn ich habe einen großen Rucksack geschultert, auf dem er sich häuslich eingerichtet hat. Verwunderte Blicke werden mir zugeworfen und manche flüstern mit einem Seitenblick auf mich miteinander. Nun sind Miezka und Mowgli hier in der Stadt ein bisschen bekannt, aber ich denke mal, dass sich in der Landeshauptstadt ein solcher Anblick wohl weniger bietet.

So weit, so gut gereist. Meine Angelegenheiten kann ich mit Erfolg erledigen und es ist bereits 18 Uhr, als ich gedenke, mich wieder auf den Rückweg zu machen. An der U-Bahnhaltestelle sind eine Menge Leute, es ist Rush-hour. An einen Sitzplatz ist da nicht zu denken, alle stehen dicht an dicht in der Bahn. Miezka hat sich eng an mich gedrückt, allein Mowgli genießt seine Aussicht vom Rucksack aus.

Links, rechts, vor und hinter mir Leute. Direkt vor mir, mit dem Rücken zu mir, steht eine Frau. Und eben diese Frau ist es, die, aus welchem Grund auch immer, Mowgli’s Interesse weckt. Jedenfalls arbeitet er sich zu meiner Schulter vor und versucht mit seiner Pfote nach der Frau zu grapschen. Die kann natürlich nicht sehen, was da vor sich geht und interpretiert Mowgli’s Annäherungsversuche falsch. Ohne sich umzudrehen sagt sie ziemlich laut: „Lassad se des!“. Für Nichtschwaben: “Lassen sie das!“

Doch Mowgli gibt nicht auf, er will jetzt wissen was Sache ist und versucht ein weiteres Mal Kontakt herzustellen.
„Jetzt langd’s abr!“ („Jetzt reicht’s aber“).
Die Frau dreht sich um, wahrscheinlich um den potenziellen Urheber dieser Berührungsattacken zu eruieren und ihm eine Standpauke zu halten.
Sie dreht sich um …
Und …
Und sieht direkt in das Gesicht eines schwarzen Monsters, das ihr drohend eine mit furchtbaren Krallen besetzte Raubtierpranke direkt vors Gesicht hält.

In Bruchteilen von Sekunden wird sie kreidebleich und stösst einen Schrei aus, der vermutlich noch auf der Spitze des Fernsehturmes zu hören ist. Nur die direkt neben mir stehenden bekommen direkt mit, was geschehen ist, alle anderen hören in der überfüllten Metro nur den Schrei. Einige Köpfe drehen sich, aber kaum einer kann erkennen was los ist.

Es gibt Tage, da sitzt mir der Schalk im Nacken, besonders, wenn eben jene Tage erfolgreich verlaufen sind. So auch an diesem Tag.
Meine Antwort auf den Schrei ist nur: „Ha no, so hässlich sen mr doch et.“ („Ha nun, so hässlich sind wir doch nicht.“

Die Frau hat sich jetzt wieder gefangen und erkannt, dass das vorgebliche Monster nur eine Katze ist und beginnt eine Schimpfkanonade.
„D’ Leid so z’ vrschrecka, deand se dui Katz do weg. Ozoiga sod mr sia!“ (“Die Leute so zu erschrecken, tun sie die Katze da weg. Anzeigen sollte man sie!“)
Nur hat sie die Rechnung ohne die Fellnasen gemacht. Denn was sie übersehen hat ist, dass ich auf dem Arm ja noch Miezka als weitere Begleitung habe. Und eben dieser Miezka passt das Ganze überhaupt nicht. Sie beginnt die Frau anzufauchen. Ziemlich aggressiv anzufauchen! Die sieht jetzt erst Miezka und versucht zurückzuweichen, was in Anbetracht der vollgestopften Bahn völlig unmöglich ist. Niemand der anderen Fahrgäste unternimmt etwas und ich achte auch nicht darauf, was diese tun.

„Sia Riabl sia, des isch ja gemeingfährlich!“ („Sie Rüpel sie, das ist ja gemeingefährlich!“)
Der Schalk sitzt mir immer noch im Nacken: „Sia brauchad koi Angschd han, dui hot heid scho gveschbrd!“ („Sie brauchen keine Angst zu haben, die hat heute schon gevespert!“)

Das war eins zuviel. Die Frau bekommt einen hochroten Kopf und versucht erfolglos auf Distanz zu gehen. Jetzt erst kann ich erkennen, das einige der anderen Fahrgäste ganz offen grinsen.

Endlich hält die U-Bahn und die Frau steigt aus, nicht ohne ein „Leck me doch am Arsch!“ zu hinterlassen. Keine Ahnung, ob sie nun an ihrem Ziel ist oder einfach nur raus will. Es ist mir auch so ziemlich egal. Denn ich sollte mit den beiden Miezen nach Hollywood gehen. Echte und vor allem glaubwürdige Monster für Horrorstreifen werden dort immer benötigt.

U-Bahnhof

Foto: © beekeeper (Karin Schumann)/ http://www.pixelio.de

Autor: Mike
champicnac@yahoo.de

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Weihnachten in der Speisekammer
1, 11 November, 2009, 6:40
Gespeichert unter: Klassiker, Nager

Unter der Türschwelle war ein kleines Loch. Dahinter saß die Maus Kiek und wartete.
Sie wartete bis der Hausherr die Stiefel aus- und die Uhr aufgezogen hatte; sie wartete, bis die Mutter ihr Schlüsselkörbchen auf den Nachttisch gestellt und die schlafenden Kinder noch einmal zugedeckt hatte; sie wartete auch noch, als alles dunkel war und tiefe Stille im Hause herrschte. Dann ging sie.

Bald wurde es in der Speisekammer lebendig. Kiek hatte die ganz Mäusefamilie benachrichtigt. Da kam Miek die Mäusemutter mit den fünf Kleinen, und Onkel Grisegrau und Tante Fellchen stellten sich auch ein.

„Frauchen, hier ist etwas Weiches, Süßes,“ sagte Kiek leise vom obersten Brett herunter zu Miek, „das ist etwas für die Kinder,“ und er teilte von den Mohnpielen aus. „Komm hierher Grisegrau,“ piepste Fellchen, und guckte hinter der Mehltonne vor, „hier gibt’s Gänsebraten, vorzüglich, sag ich dir, die reine Hafermast; wie Nuss knuspert sich’s.“ Grisegrau aber saß in der neuen Kiste in der Ecke, knabberte am Pfefferkuchen und ließ sich nicht stören.

Die Mäusekinder balgten sich im Sandkasten und kriegten Mohnpielen. „Papa,“ sagte das größte, „meine Zähne sind schon scharf genug, ich möchte lieber knabbern, knabbern hört sich so hübsch an.“ „Ja, ja, wir wollen auch lieber knabbern,“ sagte alle Mäusekinder, „Mohnpielen sind uns zu matschig,“ und bald hörte man sie am Gänsebraten und am Pfefferkuchen. „Verderbt euch nicht den Magen,“ rief Fellchen, die Angst hatte, selber nicht genug zu kriegen, „an einem verdorbenen Magen kann man sterben.“

Die kleinen Mäuse sahen ihre Tante erschrocken an; sterben wollte sie ganz und gar nicht, das musste schrecklich sein. Vater Kiek beruhigte sie und erzählte ihnen von Gottlieb und Lenchen, die drinnen in ihren Betten lägen und ein hölzernes Pferdchen und eine Puppe im Arm hätten; und dass in der großen Stube ein mächtiger Baum stände mit Lichtern und buntem Flimmerstaat, und das es in der ganzen Wohnung herrlich nach frischem Kuchen röche, der aber im Glasschrank stände, und an den man nicht heran könnte. „Ach,“ sagte Fellchen, „erzähle nicht so viel, lass die Kinder lieber essen.“ Die aber lachten die Tante mit dem dicken Bauch aus und wollte noch viel mehr wissen, mehr als der gute Kiek selbst wusste.

Zuletzt bestanden sie darauf, auch einen Weihnachtsbaum zu haben, und die zärtlichen Mäuseeltern liefen wirklich in die Küche und zerrten einen Ast herbei, der von dem großen Tannenbaum abgeschnitten war. Das gab einen Hauptspaß. die Mäusekinder quiekten vor entzücken und fingen an, an dem grünen Tannenholz zu knabbern; das schmeckte aber abscheulich nach Terpentin, und sie ließen es sein und kletterten lieber in dem Ast umher. Schließlich machten sie die ganze Speisekammer zu ihrem Sielplatz. Sie huschten hierhin und dorthin, machten Männchen, lugten neugierig über die Bretter in alle Winkel hinein, und spielten Versteck hinter den Gemüsebüchsen und Einmachtöpfen; was sollten sie auch mit dem dummen Weihnachtsbaum, an dem es nichts zu essen gab! Als aber das kleinste ins Pflaumenmus gefallen war und von Mama Miek und Onkel Grisegrau abgeleckt werden musste, wurde ihnen das Umhertollen untersagt, und sie mussten wieder artig am Pfefferkuchen knabbern.

Am andern Morgen fand die alte Köchin kopfschüttelnd den Tannen Ast in der Speisekammer und viele Krümel und noch etwas, was nicht gerade in die Speisekammer gehört, ihr werdet euch schon denken können was! Als Gottlieb und Lenchen in die Küche kamen, um der alten Marie guten Morgen zu wünschen, zeigte sie ihnen die Bescherung und meinte: „Die haben auch tüchtig Weihnachten gefeiert.“ die Kinder aber tuschelten und lachten und holten einen Blumentopf. Sie pflanzten den Ast hinein und bekränzten ihn mit Zuckerwerk, aufgeknackten Nüssen, Honigkuchen und Speckstückchen. die alte Marie brummte; da aber die Mutter lachend zuguckte, musste sie schon klein beigeben. Sie stellte alles andere sicher und ließ den kleinen Naschtieren nur ihren Weihnachtsbaum.

Die Kinder aber jubelten, als sie am zweiten Feiertage den Mäusebaum geplündert vorfanden und hätten gar zu gern auch ein Dankeschön von dem kleinen Volke gehört. „Den guten Speck vergesse ich mein Lebtag nicht,“ sagte Fellchen, und Grisegrau biss eine mitgebrachte Haselnuss entzwei; Kiek und Miek aber waren besorgt um ihre Kleinen, die hatten zuviel Pfefferkuchen gegessen, und ihr wisst, liebe Kinder, das tut nicht gut!

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Foto: © Africola (Lea M.)/ http://www.pixelio.de

Autor: Paula Dehmel
(geb. 1862, † 1918)

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Mikes „Miezka“ in der Zeitschrift „Geliebte Katze“
1, 10 November, 2009, 12:01
Gespeichert unter: Internes

Wieder mal hat’s eine Story von unserer Seite in ein Print-Medium geschafft. Mikes Weihnachtsgeschichte „Katzenjammer“ ist in der Dezemberausgabe 2009 der Zeitschrift „Geliebte Katze“ erschienen. In unserem Blog findet man die Story hier: http:// http://tiergeschichten.wordpress.com/2009/11/02/katzenjammer/

Und in der Zeitschrift geht das über zwei Seiten und sieht, hier stark verkleinert dargestellt, so aus:

Miezjaklein

Falls sich jemand über den zeitlichen Ablauf wundert: Ich habe die Katzenjammer-Geschichte schon im Sommer vom Autor bekommen und fand sie so klasse, dass ich ihn fragte, ob ich sie nicht der Redaktion anbieten dürfe. Er war einverstanden, wir haben den Damen und Herrn das Manuskript zukommen lassen, und wie man sieht, wurde es akzeptiert – und auch noch liebevoll illustriert.